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Verdiente Aufbaupause: Das Zelt auf der Bedinger-Wiese steht, die Otterfinger Burschen freuen sich auf ein schönes Weinfest-Wochenende.

Weinfest in Otterfing

Neuigkeiten am Sonntag

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Otterfing -  Mit falscher Bescheidenheit halten sich die Otterfinger Burschen nicht lange auf. „Das größte Weinfest in Oberbayern“, so behaupten sie selbstbewusst, stellen sie alljährlich auf die Beine – in diesem Jahr zum 39. Mal in Folge. Gefeiert wird von Freitag bis Sonntag, 2. bis 4. September.

Während der Freitag und Samstag fast Selbstläufer sind, entpuppte sich der Abschlusstag im Vorjahr als Sorgenkind. „Der Sonntag war 2015 etwas mau“, erinnert sich Burschenchef Ludwig Beilhack, „deswegen probieren wir heuer mal was anderes aus.“ Gleich drei Kapellen sollen die Gäste bei Laune halten. Für den Frühschoppen ab 11 Uhr und die Mittagszeit (Kesselfleischessen) engagierten die Burschen die Blaskapelle Pro Stany aus der Steiermark. Ab 16 Uhr ist Tanzlmusi angesagt mit den „Weißngroana“ und der „Südtiroler Tanzlmusig“.

Zum Auftakt am Freitag, 2. September, dürfte die Stimmung schnell steil gehen: Ab 20 Uhr begleiten die Stoabach Buam mit Oberkrainer-Sound den Törggele-Abend. Etwas gezügelter geht es am Samstag, 3. September, weiter, wenn die Senioren der Gemeinde ab 14 Uhr zum Altennachmittag eingeladen sind; es spielen die Isarkrainer. Abends dürfte es nicht lange dauern, bis die ersten Gäste auf die Tische steigen. Ab 20 Uhr bitten „Die Goldrieder“ zum Tanz.

Ein Oldtimertreffen findet heuer nicht statt. „Wir haben uns mit Organisator Franz Huber auf einen Zwei-Jahres-Rhythmus geeinigt“, sagt Beilhack. Auch wenn das Treffen witterungsbedingt im Vorjahr abgesagt worden war, werde man den Takt nicht ändern.

Das Festzelt, das 800 Besucher fasst, steht wie gewohnt auf der Bedinger-Wiese gegenüber dem Bahnhof. Mit den Nachbarn gebe es gottlob keine Probleme, betont Beilhack. „Wir und die Gemeinde gehen frühzeitig auf sie zu und klären das im Vorfeld.“ In den vergangenen Jahren habe es keine größeren Aufreger gegeben. „Die meisten Nachbarn feiern sowieso mit.“

Beim Aufbau des Zelts und den Vorbereitungen sind gut zwei Dutzend Burschen beschäftigt, viele haben sich extra Urlaub genommen. Während der Festtage sind dann auch rund 50 Mädls eingespannt, meist Freundinnen und Schwestern. Ihr Einsatz sei unbezahlbar, sagt Beilhack: „Ohne die Mädls würden wir es garantiert nicht schaffen.“ (avh)

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