Jan Ullrich erneut ausgerastet? Polizei ermittelt wohl wegen des Verdachts der Körperverletzung

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Beliebter Treffpunkt: Der Altennachmittag beim Südtiroler Weinfest füllte das Zelt am Samstag. Zum Programm gehörte auch eine Losaktion. 

Weinfest der Otterfinger Burschen

3000 Gäste und zwei Raufbolde

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Das Zelt war drei Tage lang gut gefüllt: Insgesamt rund 3000 Gäste bewirtete der Burschenverein Otterfing bei ihrem Südtiroler Weinfest am vergangenen Wochenende, dem größten seiner Art in ganz Oberbayern.

Otterfing – Die nasskalte Witterung habe womöglich einige Gäste abgeschreckt, glaubt Burschenchef Korbinian Heimerer. Am Freitag etwa klafften doch ein paar Lücken. „Wenn man abends beim Einlass ein paar Minuten im Regen warten muss, kann’s schon kalt werden“, weiß Heimerer.

Im Zelt selber musste niemand frieren. Als es am Samstag während des Seniorennachmittags frisch wurde, warfen die Burschen das Heizgebläse an. „Abends ging’s ohne“, sagt Heimerer, „da sitzen so viele Leute, dass es von selber warm wird.“

Den Hauptauftritt am Samstag gestalteten erstmals die „Oberkrainer Power“. Gefeiert wurde bis 3 Uhr; gegen 2.30 Uhr wurde der Polizei eine „große Schlägerei“ am Zelteingang gemeldet. Tatsächlich waren sich nur zwei sturzbetrunkene Männer in die Haare geraten, ein Valleyer (24) und ein Dietramszeller (25). Laut Polizei erlitt der Dietramszeller blaue Flecken am Auge und an der Backe, er wurde vor Ort verarztet. Die Ursache des Kampfs ist unbekannt.

Abgesehen von der Balgerei wurde bei der Polizei nur noch eine Sachbeschädigung aktenkundig, die mit dem Weinfest in Verbindung stehen dürfte: Am St.-Georg-Platz verbog ein Tunichtgut den Heckscheibenwischer eines Fords, der einer Otterfingerin (60) gehört.

Das Weinfest wird es im September 2019 wieder geben, verspricht der Burschenchef. Man überlege, zur Abwechslung mehr Gruppen einzuladen. „Es könnte ein richtiges Musikantentreffen werden“, sagt Heimerer, „mal schauen, ob’s was wird.“ 

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