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Römerball des TSV Otterfing

Schichtwechsel um Mitternacht

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Otterfing - Die Lust an der Verkleidung, sie lebt noch. Beim Römerball des TSV Otterfing am Samstag gab es nicht nur antike Gewänder zu bestaunen. Etwa 1200 Maschkera feierten bis in die Morgenstunden.

„Auffällig waren die vielen, oft sehr fantasievollen Verkleidungen“, beobachtete TSV-Chef Wolfgang Troidl, „es war heuer offenbar das Jahr der Kreativität angesagt.“ 

Der Andrang war enorm. Troidl schätzt, dass an diesem Abend 1200 Maschkera das Sportzentrum bevölkerten – und viele blieben bis in die frühen Morgenstunden.

Anders als beim Vesuvball des Burschenvereins, der am kommenden Samstag die Otterfinger Faschingssaison fortsetzt, waren beim Römerball auch Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren willkommen. „Viele junge Leute haben die Chance genutzt“, freut sich Troidl, „das zeigt, dass wir mit diesem Angebot richtig liegen.“ Die Jugend durfte bis Mitternacht mitfeiern, musste dann aber, dem Jugendschutz gehorchend, die Räumlichkeiten verlassen. Dafür strömte am späten Abend verstärkt das volljährige Partyvolk ins Haus.

Dass dieser mitternächtliche Schichtwechsel gut funktionierte, dafür sorgte ein Security-Team des Vereins. „Wir haben das Glück, dass unser Zweiter Vorsitzender Erwin Eigenstetter als Polizist arbeitet“, sagt Troidl, „deswegen sind wir in Sachen Security sehr gut aufgestellt.“

Das Anheizen übernahm die Otterfinger Band The Rockable, ehe „Nirwana“ loslegte. Die Mehrzweckhalle pulsierte, auch dank der Jugendlichen, von Beginn an. Viele Besucher holten sich früh ihre Eintrittsbändchen – der Eintritt kostete acht Euro – fuhren aber noch einmal nach Hause, um sich zu verkleiden und erst später aufzutauchen. „Das haben wir oft beobachtet“, sagt Troidl. Gegen 22.30 Uhr öffnete auch die Apres-Ski-Bar im Nebenzimmer, ein exklusives Angebot für Volljährige. 

Etwa 60 TSV-Mitglieder halfen dabei, die Organisation zu stemmen. Ausschank und Verköstigung übernahmen traditionell die Skifahrer. Ein erfolgreicher Römerball stabilisiert die Vereinsarbeit, wie Troidl betont: „Die Veranstaltung ist eine wichtige Einnahmequelle.“ (avh)

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