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Bürgermeister Jakob Egelseder, hier mit dem prominenten Bald-Otterfinger Thomas Müller, nimmt sich eine Auszeit.

Jakob Eglseder sagt Servus

Otterfinger Bürgermeister nimmt sich Auszeit

Otterfing – Der Otterfinger Bürgermeister nimmt eine Auszeit: Nächste Woche tritt der 59-Jährige einen vierwöchigen Erholungs- und Gesundheitsurlaub an.

Zuletzt hatte sich Jakob Eglseder (CSU) kaum Pausen gegönnt – und das habe er jetzt zu spüren bekommen. „In den vergangenen zwei bis drei Jahren habe ich meine Gesundheit etwas schleifen lassen“, gesteht er auf Nachfrage. Auf ärztlichen Rat hin ziehe er aber jetzt einmal die Bremse.

Die Geschäfte im Rathaus führt damit ab kommenden Montag Zweite Bürgermeisterin Ulrike Stockmeier (FWG). Das Verhältnis zwischen Stockmeier und Eglseder ist nicht unbelastet; die Diskussion um das Sportzentrum hatte das bis dahin gute Einvernehmen nachhaltig gestört. Beide betonen aber, dass die mehrwöchige Absenz des Rathauschefs kein Problem darstelle. „Dass ich Urlaubsvertretungen übernehme, ist ja nicht ungewöhnlich“, sagt Stockmeier. Auch wenn es sich diesmal um mehrere Wochen handle, werde sie „Außergewöhnliches nicht anpacken“. Die Verwaltungsarbeit werde die Zweite Bürgermeisterin „im Sinne des Ersten Bürgermeisters“ fortführen.

Stockmeier will zwar täglich im Rathaus präsent sein, setzt aber wie Eglseder „auf unsere hervorragend aufgestellte Verwaltung“. Sollten unerwartet schnell Entscheidungen von größerer Tragweite zu treffen sein, werde der urlaubende Eglseder eingebunden.

Ungern lasse er die Gemeinde allein, bekennt der Rathauschef. Erstmals seit Jahren wird er beim Römerball des Skiclubs nicht am Tresen stehen können, auch die Skimeisterschaften muss er sausen lassen. „Aber es ist einfach zu viel geworden.“ Erst zum Faschingsausklang will Eglseder wieder ins Rathaus zurückkehren.  

avh

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