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Polizei macht Infostand

Radldiebstähle in Holzkirchen steigen

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Holzkirchen – Radlbesitzer aufgepasst: Die Polizeiinspektion Holzkirchen verzeichnet in ihrem Dienstbereich immer mehr Delikte im Bereich der Fahrradkriminalität. Jetzt lädt sie zu einem Infostand. 

Der Schwerpunkt liege mit etwa 75 Prozent der Delikte in Holzkirchen, besonders im Bereich des Bahnhofs, heißt es jetzt in einer Pressemitteilung.

„Hierbei werden im gleichen Maß Fahrräder aus den Fahrradständern auf beiden Seiten des Bahnhofs gestohlen.“ Die Fahrraddiebe würden sowohl nichtversperrte Räder als auch versperrte stibitzen, hierbei würden sie die Schlösser knacken oder manipulieren. Unter dem Diebesgut befänden sich zuweilen sehr hochwertige Exemplare.

Das Betätigungsfeld Bahnhof sei unter Dieben sehr beliebt, da die Auswahl und der Bedarf eines fahrbaren Untersatzes sehr hoch seien. Die hohe Frequentierung von Reisenden biete zudem eine gewisse Anonymität. „Zudem verhalten sich die Täter möglicherweise wie rechtmäßige Eigentümer und können so ungestört agieren“, schreibt die Polizei. „Selbst Passanten in näherer Umgebung können nur schwer ungewöhnliches Verhalten feststellen.“

Die Polizei Holzkirchen rät, an Bahnhöfen keine teuren Fahrräder abzustellen und gute und wirksame Sicherungseinrichtungen zu verwenden. Das hemme mögliche Täter. Polizeibeamten seien bereits vermehrt in Uniform als auch in Zivil am Bahnhof eingesetzt. Passanten sollten sich nicht scheuen, bei auffälligem Verhalten anderer, die Polizei zu rufen. Entweder unter 110 oder z 0 80 24 / 9 07 40. „Die Kontrolle von verdächtigen Personen ist ein wesentlicher Aspekt in der Sicherheit unserer Gemeinschaft“, so die Polizei.

Um Fahrraddiebstählen künftig entgegenzuwirken, lädt die Polizeiinspektion am Freitag, 16. September, von circa 8 bis 16 Uhr zu einem Infostand am Bahnhof Holzkirchen ein. Bei schlechtem Wetter verschiebt sich der Termin um eine Woche auf Freitag, 23. September. Bürger können bei dem Infostand ihre Fahrräder polizeilich registrieren lassen sowie ausführliches Infomaterial und eine Fahrradpräventions-App erhalten. Außerdem beantworten die Beamten Fragen rund ums Fahrrad und geben Tipps zur Sicherung der Drahtesel und zu anderen Themen, die man als Bürger schnell und einfach umsetzen kann.

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