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Breitband-Offensive in Otterfing

Schnelles Internet für Gewerbegebiet

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Otterfing - Viele Internet-Nutzer in der Gemeinde Otterfing dürfen nächstes Jahr auf schnellere Leitungen hoffen: Die Gemeinde vergibt demnächst die Aufträge für den Breitband-Ausbau in bisher unterversorgten Ortsteilen.

Aufgerüstet wird insbesondere das Gewerbegebiet im Norden, aber auch Wettlkam, Palnkam und Siedlungsteile in Otterfing östlich der Bahnlinie. Laut Ausschreibung sollen im Gewerbegebiet dann mindestens 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Download möglich sein. In den anderen Gebieten verlangt die Gemeinde mindestens 30 Mbit/s.

Das Ausschreibungs-Verfahren ist kompliziert und mehrstufig. Auf zwei Lose teilt sich das Ausbaugebiet auf, eins davon ist das Gewerbegebiet. Drei Firmen hatte das Rathaus aufgefordert, Angebote für die beiden Lose abzugeben. Wie Tobias Riesch, Geschäftsleiter im Rathaus, jetzt im Gemeinderat mitteilte, reichte nur ein Bewerber Angebote für beide Abschnitte ein. Eine weitere Firma interessiert sich nur für das Gewerbegebiet. Der dritte Kandidat verzichtete auf jedwedes Angebot.

Der Freistaat als Zuschussbehörde habe die Angebote bereits geprüft, sagte Riesch: „Unser Ingenieurbüro schaut noch drüber, dann kann der Gemeinderat die Aufträge vergeben.“ Wer den Zuschlag bekommt, darf nicht trödeln. „Ein Jahr haben die Firmen Zeit, dann müssen die geforderten Bandbreiten zur Verfügung stehen“, betont Riesch. Im Frühjahr 2017 also sollte das Internet in den besagten Ortsteilen deutlich schneller sein. In der Regel flankiert das ausführende Unternehmen den Start mit einer Marketing-Offensive. Sieben Jahre, so sieht es die Ausschreibung vor, soll das Netz mindestens vorgehalten werden. Ein Monopol darf daraus allerdings nicht erwachsen: Auch andere Internet-Anbieter müssen Zugang zum aufgebohrten Netz erhalten.

Die Gesamtkosten für den anstehenden Breitbandausbau schätzt die Gemeinde auf etwa 200 000 Euro. Das Breitband-Förderprogramm des Freistaats, gut gefüllt mit rund 1,5 Milliarden Euro, bezuschusst den Ausbau in Otterfing mit 80 Prozent. Unterm Strich bekommt die Gemeinde die jetzt ausgeschriebenen Leistungen also für relativ günstige 40 000 Euro.

Allerdings: Die Nachbargemeinde Holzkirchen bezahlte im vergangenen Jahr für die flächendeckende Aufrüstung durch die Telekom keinen Heller. Der Branchenprimus hatte aus eigenen Stücken das offenbar lukrative Holzkirchner Breitband-Netz ausgebaut.

Rubriklistenbild: © dpa

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