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Größte Silvesterparty in der Region: 1500 Leute werden auf dem Holzkirchner Marktplatz erwartet.

Karten werden bereits ab 12 Uhr verkauft

Silvester auf dem Marktplatz: Das ist geboten

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Zur großen Silvesterparty im Holzkirchner Ortszentrum werden 1500 Besucher erwartet. Sie dürfen sich auf ein professionelles Feuerwerk freuen. Wo es die Karten gibt, und was geboten ist.

Die seit Monaten laufenden Vorbereitungen für die Silvesterparty biegen auf die Zielgerade ein. „Am Donnerstag beginnen wir mit dem Aufbau“, sagt Fabian Wagner, Chef des Burschenvereins Holzkirchen-Erlkam. Neben den Getränke- und Imbissständen bekommt der DJ seine Soundhütte. Und vor allem: Die Partymeile auf dem Marktplatz ist von einem doppelten Bauzaun-Ring eingefasst. Wer rein will, muss sich (für fünf Euro) ein Zutritts-Bandl besorgen.

„Wir werden genau darauf schauen, wer reinkommt“, betont Wagner. Minderjährige sind nicht zugelassen, das gilt auch für privates Feuerwerk. „Wir haben die Security auf zwölf Mitarbeiter erhöht“, sagt Wagner, „ohne Ausweis braucht es niemand versuchen.“ Und auch die bittere Erfahrung der Silvesternacht 2015/2016 in Köln wirkt nach: Die Sicherheitskräfte sollen ein Auge darauf haben, dass sexuelle und kriminelle Übergriffe ausbleiben.

Wagner empfiehlt, sich die Zutritts-Bändchen nicht erst an der Abendkasse zu besorgen, sondern bereits mittags. Um 12 Uhr öffnet am Marktplatz eine kleine Vorverkaufs-Bude. Einlass abends ist ab 21 Uhr. Gefeiert wird in der Regel bis in die Morgenstunden. „Noch in der Nacht beginnen wir mit dem Abbau“, sagt Wagner. Gegen 11 Uhr werde kurz geschlafen, dann weiter aufgeräumt.

Zum dritten Mal stellen die Burschen eine derart große Silvesterparty auf die Beine. Voriges Jahr hatten sie eine Pause eingelegt. „Wir wollten selber mal wieder stressfrei feiern“, sagt Wagner. Der Plan glückte, „wir haben das sehr genossen“. Die Batterien sind wieder aufgeladen. Rund 40 Mitglieder werden sich zum Jahreswechsel ins Zeug legen, damit der Marktplatz bebt. Straßensperrungen sind nicht nötig – mit der kleinen Ausnahme, dass die Marktplatz-Parkplätze ein paar Tage nicht nutzbar sind.

An einer 20 Meter langen Bar werden Getränke und kleine Imbisse aller Art gereicht; unter anderem können sich Gäste an einem „Winter-Gin“ erwärmen. Toiletten gibt es laut Wagner in ausreichender Zahl.

Schlägt die Uhr Mitternacht, zündet ein längeres Feuerwerk. Die Burschen haben hier nicht gespart. „Man wird sehen, dass da ein Profi am Werk ist“, verspricht Wagner. Und das soll’s nicht gewesen sein: Die Organisatoren haben eine „visuelle Überraschung“ für den Abend in petto. „Ich will noch nicht mehr verraten“, sagt Wagner; mit dem Feuerwerk habe besagte Überraschung aber nicht unbedingt etwas zu tun.

avh

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