Mit vielen umgestürzten Bäumen hatten die örtliche Feuerwehren wegen des Sturms zu kämpfen.

Viele umgekippte Bäume

Sturm Felix hält Feuerwehren auf Trab

Holzkirchen - Laut einem Sprecher  hinterließ  Sturm Felix keine „keine großen Schäden“ im Bereich der Polizei Holzkirchen. Trotzdem mussten die örtlichen Feuerwehren ein paar Mal ausrücken.

Wie Kreisbrandmeister Markus Kirmayr gegenüber dem Holzkirchner Merkur berichtet, waren es vor allem umgestürzte Bäume, die die Feuerwehrler auf Trapp hielten.

Der erste Alarm ging am Freitag um 14.22 Uhr, hier war zwischen Kleinhöhenkirchen und Niederaltenburg ein Baum auf die Fahrbahn gekippt. Die Feuerwehr Sonderdilching behob den Schaden. Einige Minuten später ereignete sich ein ähnlicher Fall im Bereich der Mitterdarchinger Kollegen. Und als gegen 15.21 Uhr die Otterfinger ausrückten, um einen Baum zwischen Otterfing und Hofolding zu entfernen, war ihnen bereits jemand zuvorgekommen.

Auch die Holzkirchner Einsatzkräfte hatten einiges zu tun: Dort stürzte ein Bauzaun um. Außerdem blähte der Wind ein Blechdach auf einer Länge von sechs Metern auf, woraufhin die Feuerwehr es mit Dachlatten provisorisch befestigte. Um 17.23 Uhr schrillte für die Otterfinger erneut der Alarm, nachdem erneut ein Baum die Fahrbahn der B13 zwischen Otterfing und Sauerlach blockierte. Ähnliche Fälle ereigneten sich dann nochmal gegen 18.45 Uhr in den Bereichen Weyarn und Föching.

Einen Tick ruhiger ging es dann am Samstag zu. Vor allem in der Nacht zwischen 2.37 und 8 Uhr morgens zwangen umgekippte Bäume erneut die Feuerwehren aus Föching, Hohendilching, Weyarn zum Dienst. Besonders schlimm war es zwischen Holzkirchen und Dietramszell, wo es gleich mehrere Bäume umgeweht hatte.

Laut Polizei führten einige dieser Bäume kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen. Verletzt wurde niemand. Ansonsten ging das stürmische Wochenende noch mal relativ gut aus.

Von Marlene Kadach

Auch interessant

Kommentare