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Wüstenschiffe putzen: Kinder durften bei der Eröffnungsfeier des Kamelhofs am Sonntag ganz nah ran an die großen Tiere. Rund 1000 Besucher erlebten außerdem ein Kamelrennen, Bauchtänze und eine Schlangenshow.

Rasendes Trampeltier

1000 Besucher bei der Eröffnung des Kamelhofs

Valley - Der neugebaute Kamelhof in Grub ist endlich offen. Und schon bei der Eröffnungsparty am Sonntag war der Andrang gigantisch. Das wird ab sofort dort geboten.

Karim war nicht zu bremsen. Der Achtjährige, der über eine Tonne wiegt und den sein Besitzer Konstantin Klages liebevoll als „fettes weißes Tier“ einstuft, gewann das erste große, reiterlose Kamelrennen des neugebauten Kamelhofs in Unter die Gäste mischten sich auch Flüchtlinge aus Kreuzstraße.

Klages hat den Betrieb zum größten Kamelhof Deutschlands ausgebaut. 30 Kamele tummeln sich im Stall, flankiert von Lamas, Alpakas, Eseln und Ziegen. „Unsere Besucher bekommen direkten Kontakt zu den Tieren“, sagt Klages. Der Stall liegt einen Meter tiefer als der Besuchergang. „Kinder können den Tieren in die Augen schauen.“

Zur Eröffnung holte Klages so viel Orient nach Grub wie nur irgend möglich. Acht Bachtänzerinnen ließen die Hüften kreisen, Schlangen waren zu bestaunen. Große Zelte und Jurten boten Schatten. Ein kleines Kamelmuseum vermittelt Hintergründe über die faszinierenden Wüstenschiffe. Klages will den Kamelhof als Ausflugsziel für Familien etablieren. Geöffnet ist außer montags täglich von 8 bis 18 Uhr.

Karim, das rasende Trampeltier, erlebten jedoch vermutlich exklusiv die Besucher der Eröffnung. „Unglaublich, wie der gelaufen ist“, staunt Klages. Kamele gelten als phlegmatisch und lauffaul. Damit es auf der 1,5 Kilometer langen Rennstrecke nicht zu Stehversuchen kam, fuhr Klages auf einem Jeep voran und wedelte mit Brot. „Die Gier hat sie schnell gemacht“, resümiert der Kameltreiber, „wenn die nur wollen, erreichen sie einen High-Speed von bis zu 75 km/h.“  

avh

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