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A8 bei Holzkirchen: Fahrer donnert in Baustellenabsicherung - die fliegt auf Gegenfahrbahn

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Von: Katrin Hager

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Auf der A8 im Bereich der Gemeinde Valley ist am Freitagabend ein Autofahrer in eine Baustellenabsperrung gedonnert (Symbolbild/Archiv)
Auf der A8 im Bereich der Gemeinde Valley ist am Freitagabend ein Autofahrer in eine Baustellenabsperrung gedonnert (Symbolbild/Archiv) © Thomas Plettenberg

Die Absperrung sollte dazu dienen, die Baustelle auf der A8 bei Holzkirchen abzusichern. Ein Mercedes-Fahrer ist am Freitag bei einem Unfall mit weitreichenden Folgen hineingedonnert - offenbar betrunken.

Valley - Wie die Autobahnpolizei Holzkirchen berichtet, hat sich der Unfall mit weitreichenden Folgen am Freitagabend auf der A8 in Fahrtrichtung Salzburg kurz nach der Anschlussstelle Holzkirchen, also im Gemeindegebiet Valley, ereignet.

Gegen 21.45 Uhr war ein 36-Jähriger aus Italien dort mit seinem Mercedes unterwegs. Bei einem Überholvorgang geriet das Fahrzeug ins Schlingern. Der Mann verlor die Kontrolle über den Wagen, sodass der Mercedes nach links von der Fahrbahn abkam, Warnbaken einer Baustellenabsicherung touchierte und in die Schutzplanke krachte. Dabei platzte ein Reifen und der Mercedes blieb fahruntüchtig mitten auf der Fahrbahn stehen.

Warnbake schleudert auf Gegenfahrbahn und erwischt mehrere Autos

Eine touchierte Warnbake flog über die Mittelschutzplanke auf die Gegenfahrbahn in Richtung München, wodurch noch vier weitere Fahrzeuge beschädigt wurden. Nur dem Zufall ist geschuldet, dass alle Beteiligten bei dem Unfall unverletzt geblieben sind, teilt die Autobahnpolizei mit. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf insgesamt etwa 25.000 Euro.

Bei Eintreffen der Streife am Unfallort schlug den Beamten erheblicher Alkoholgeruch vom Unfallverursacher entgegen. Ein vor Ort durchgeführter freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1 Promille, berichtet die Polizei. Eine Blutentnahme wird den genauen Wert ans Tageslicht bringen.

Strafverfahren gegen alkoholisierten Unfallverursacher

Seinen erst kürzlich erhaltenen Führerschein musste der 36-Jährige bei der Polizei abgeben. Zudem musste er als Sicherheit für die zu erwartende Geldstrafe eine Summe von 1000 Euro hinterlegen. Der 36-Jährige ist nun Beschuldigter in einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs; die Staatsanwaltschaft wird den Fall prüfen und den Strafsatz festlegen.

ag

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