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Baby-Boom auf dem Kamelhof: Auf seine drei schneeweißen Stutfohlen, die kurz nacheinander auf ihrem Kamelhof in Grub auf die Welt kamen, sind Konstantin und Bianca Klages besonders stolz.

Baby-Boom auf dem Klageshof

Drei weiße Kamelfohlen geboren

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Grub – Baby-Boom auf dem Kamelhof: Drei schneeweiße Stutfohlen sind in den vergangenen Tagen kurz nacheinander bei Klages Bayern-Kamelen in Grub auf die Welt gepurzelt.

Für ihn ist es das Nonplusultra. „Das größte Glück, das sich jeder Kameltreiber wünscht“, sagt Konstantin Klages. Drei schneeweiße Kamelbabys aufeinmal, so was gibt's nicht oft. Das ist wie ein Sechser im Lotto. „Noch sind sie namenlos“, sagt Klages.

Allerdings handelt es sich nicht um Drillinge. „Das gibt es bei Kamelen nicht, die bekommen nur einzelne Babys“, erklärt Klages. Ursache für die Ähnlichkeit der drei ist der gemeinsame Papa Raschid, ein weißer Hengst. Auch die beiden braunen Mamas Tamara und Yamil hat er übertüncht. Die beiden sind zum ersten Mal Mama geworden. „Aber die machen einen super Job.“ Für Suleika, die helles Fell hat, ist es das vierte Baby. 

„Wir sind jetzt der größte Kamelhof in Deutschland“, meint Klages. Auf seinem Gelände tummeln sich 28 Kamele, je zwölf Lamas und Esel und zehn Alpakas. „Wir erwarten ein Dromedarfohlen.“ Vor Kurzem eröffnete Klages die neue Halle. Diese dient als Stallung für Tiere, der Besucherbereich ist erhöht: „Damit man auf Augenhöhe mit den Tieren ist.“ Dort gibt es eine Ausstellung über die Wüstenschiffe sowie eine mongolische Jurte. Orient pur. 

Am 1. April hatte sich Klages einen Scherz erlaubt: „Ich habe um 6 Uhr morgens in voller Lautstärke einen Muezzin-Ruf durchs Dorf hallen lassen.“ Einige Nachbarn reagiert erzürnt. Dabei wollte er nur einen Spaß machen. 

Ein trauriger Moment hingegen erschütterte seinen Hof im Januar. Wie berichtet, wurde ein 57-Jähriger bei Ausladearbeiten von einem Tor eingeklemmt, er starb. Klages wurde verletzt. „Seitdem habe ich Rückenschmerzen.“ Von seiner Arbeit lässt er sich nicht abhalten. „Ich bin ein zäher Kameltreiber.“

Von Marlene Kadach

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