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Letzte „Bauarbeiten“ liefen noch, als Bürgermeister Andreas Hallmannsecker zur Einweihung des Kita-Anbaus in Valley seine kleine Rede hielt. Die Gemeinde investierte rund 500 000 Euro. 

Einweihungsfeier in Valleyer Kita 

Kinderstube hat sich verdoppelt

Statt einer nunmehr zwei Gruppen, statt 15 jetzt 30 Kinder: Die Valleyer Kinderstube freut sich über das Ende der gut einjährigen Erweiterungsarbeiten. 

ValleyKinderlachen und Vogelgezwitscher – das ist alles, was man in der Valleyer Kinderkrippe hört. Fernab von Stress und Hektik bietet die Kinderstube ein idyllisches Umfeld, um die ersten Schritte hinaus in die Welt zu wagen. Nun verdoppelte die Gemeinde den Betreuungsraum, jetzt ist Platz für zwei Gruppen und insgesamt 30 Kinder. Zur offiziellen Einweihung des Anbaus erschienen rund 50 Gäste, darunter Gemeinderäte, Architekt Emmeram Limmer, Handwerker, Mitarbeiter und Nachbarn.

2009 hatte die Kita ihren Betrieb aufgenommen. 15 Kinder im Alter von ein bis drei Jahren konnten dort betreut werden. Doch der Bedarf wuchs. 2015 entschloss sich die Gemeinde zu einem Anbau mit Obergeschoss sowie zu einer Neugestaltung der Außenanlagen. Wie Bürgermeister Andreas Hallmannsecker (FWG) bei der Einweihung erklärte, traten anfangs einige Probleme auf. Der Gemeindegrund war zu klein, die Zuschüsse zu dürftig. Schließlich schulterte die Gemeinde die Kosten in Höhe von 500 000 Euro selber, Nachbarn traten die nötigen Grundstücke (rund 600 Quadratmeter) ab.

Ende August 2016 machten sich 25 Firmen an die Arbeit. Viel Wert wurde auf moderne Technik und Funktionalität gelegt. Das Gebäude bekam eine Fotovoltaik-Anlage und wurde um 300 Quadratmeter erweitert. Auch Küche und Garten wurden nachgerüstet. „Jetzt noch die Schaukel und der Kletterturm, dann sind wir alle glücklich“, freute sich Hallmannsecker.

Anfängliche Bedenken, ob die Bauarbeiten den Krippenbetrieb stören, bestätigten sich nicht – im Gegenteil: „Die Kinder haben sich immer wahnsinnig gefreut, wenn ein Bagger da war oder gebohrt wurde“, berichtete Maria Trömer, Leiterin der Kinderstube, „es war ein aufregendes Jahr für uns alle.“

Nun ist auf insgesamt 460 Quadratmetern Platz für zwei Gruppen à 15 Kinder. Jede Gruppe hat ihren eigenen Schlaf-, Ess-, Spiel- und Wickelraum. In der neuen Küche wird das Essen täglich frisch zubereitet und kann so an den Bedarf angepasst werden. Bei schlechtem Wetter bietet ein Bewegungsraum die Möglichkeit zum Austoben. Bis zum Frühjahr sollen alle Plätze belegt sein.

Der Schlüsselübergabe folgte die Segnung der neuen Räume durch Pater Stefan. Abgerundet wurden die Feierlichkeiten in gemütlicher Runde mit Brotzeit, Kaffee und Kuchen. 

Leah Stefan

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