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Die Mittagsbetreung in der Grundschule könnte Platz bieten.

Gemeinde Valley ermittelt Bedarf

Ferienbetreuung kommt auf den Weg 

Valley – Wohin mit den Kindern während der Sommerferien in Grundschule und Kindergarten? Die Gemeinde Valley rollt die Angelegenheit auf Druck von Eltern nun auf.

Wie Bürgermeister Andreas Hallmannsecker (FWG) im jetzt Gemeinderat berichtete, soll eine Ferienbetreuung auf den Weg kommen. Das ist das Ergebnis einer Besprechung. Noch in diesem Sommer könnte eine Betreuung für 20 bis 25 Kinder stehen. 

Es gibt allerdings noch einige Fragen zu klären: Wie groß ist der tatsächliche Bedarf und nicht nur das allgemeine Interesse? Wie hoch wären die Kosten etwa für Betreuungspersonal und Räume? Bis Ende kommender Woche sollen diese Punkte geklärt sein. Die Gemeinde erhebt momentan selbst die Zahl der interessierten Eltern, anschließend werden die Kosten berechnet. Allerdings wäre dann noch immer offen, ob die interessierten Eltern tatsächlich verbindlich und kostenpflichtig buchen, denn gratis gibt es die Betreuung in den Sommerferien nicht: „Zwischen 30 und 40 Euro kostet das sicher pro Tag“, schätzt Hallmannsecker. Die Ferienbetreuung ist keine Pflichtaufgabe der Gemeinde, betonte der Rathauschef. Auch die Nachbargemeinden sorgen bisher nicht selbst für Ferienbetreuung von Kindergarten- und Schulkindern, berichtete Hallmannsecker, sondern Vereine und Organisationen; in Valley gibt es ein Ferienprogramm der DJK. 

Weil die Ferienbetreuung durch die Gemeinde freiwillig ist, gebe es keine Vorschriften, die die Betreuungspersonen zwingend erfüllen müssten, so Hallmannsecker. Weil man als Betreiber der Betreuung allerdings in der Haftung stehe, wolle man nicht auf Fachpersonal verzichten. Zwei bis drei Personen, die sich die Aufgabe vorstellen könnten, gebe es. Alle müssten allerdings erst noch klären, ob es auch im geplanten Zeitraum gehe. Als Ort könnten die Räume der Mittagsbetreuung an der Grundschule infrage kommen.

 „Man kann davon ausgehen, dass für diese Sommerferien schon kein Bedarf mehr da ist, weil die Kinder woanders angemeldet sind“ , meinte Johann Beil (CSU). Er appellierte deshalb, die Gemeinde solle die Betreuung für die Sommerferien 2017 zeitig auf die Beine stellen. Der Bürgermeister versprach, sich darum zu kümmern: „Anfang des Schuljahrs machen wir eine Gesamterhebung.“

Von Katrin Hager

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