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Ozapft is: Bürgermeister Andreas Hallmannsecker stach am Freitagabend das erste Fass an, unterstützt von (v. l.) Burschenchef Markus Hitzelsperger, Hans Benno Huber, Roland Bräger (Brauerei) und Martin Hitzelsperger.

40 Jahre Burschenverein Hohendilching-Sollach

Die ganze Region feiert mit

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Kreuzstraße – Ochsenessen, Bier- und Weinfest, Festsonntag: Drei Tage lang hat der Burschenverein Hohendilching-Sollach sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Rund 40 Vereine und 1000 Besucher feierten allein am Sonntag mit. 

Markus Hitzelsperger war selig, als das Fest am Sonntagnachmittag in den Endspurt ging: „Es ist alles fast optimal gelaufen“, freute sich der 26-jährige Vorsitzende des Burschenvereins Hohendilching-Sollach. 

Allein am Festsonntag feierten 40 Vereine und rund 1000 Besucher mit.

Die Festhalle war stets gut gefüllt. Bei der nasskalten Witterung drohte keine Konkurrenz durch Badeseen oder anderes Freiluft-Vergnügen. Die Region nutzte die Gelegenheit, um in der Festhalle in Kreuzstraße – erweitert durch einen Zeltanbau – griabig abzufeiern. 

Der Festgottesdienst mit Pater Stefan Havlik fand in der Festhalle statt unter freiem Himmel statt.

Ein heftig prasselnder Wolkenbruch verhinderte am Sonntagvormittag allerdings auch den geplanten Freiluft-Festgottesdienst auf der Kapellenwiese. Pater Stefan Havlik zelebrierte stattdessen auf einem provisorischen, aber trockenen Altar in der Halle. Kein Problem, fand der Vorsitzende. Schlimmer wäre gewesen, den Festzug abblasen zu müssen. „Wir sind froh, dass wir es riskiert haben, als der Regen nachgelassen hat“, sagte Hitzelsperger, „weil ein Fest ohne Festzug, da hätte was gefehlt.“ Damit die Marschierenden selber sehen, wer alles da ist, legte man Wert auf einen Gegenzug. „Ein Gegenzug ist immer wichtig.“ 

Besonders weitgereist war eine Gruppe von Burschen und Mädls aus Rettenbach im Landkreis Cham. „Wir haben sie auf einem anderen Fest getroffen und spontan eingeladen“, berichtete Hitzelsperger. Etwa drei Dutzend Aktive waren seitens des gastgebenden Vereins in die Vorbereitungen und die Organisation eingebunden. Man nenne sich zwar Burschenverein, sagt Hitzelsperger, „aber ohne unsere Mädls würde so ein schönes Fest ganz sicher nicht laufen“. Mit einem Helferfest werde man sich bei allen Ehrenamtlichen bedanken. Als weitere Belohnung geht es im Herbst nach Österreich: Der Burschenausflug führt Mitte September nach Linz. „Dort wird entspannt“, verspricht der Vorsitzende.

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