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Motiviertes Team: SPD-Bürgermeisterkandidatin Angela Falkenhahn (vorne 2.v.r.) und die Gemeinderatsbewerber für die Kommunalwahl in Valley.

Ihr Bruder kandidiert in Otterfing

Bürgermeisterwahl in Valley: SPD nominiert Angela Falkenhahn

Ihr Bruder kandidiert in Otterfing, sie in Valley: Angela Falkenhahn (55) will Bürgermeisterin werden. Die SPD hat die Büroangestellte einstimmig dafür nominiert.

Valley – Ein Geschwisterpaar will Bürgermeister werden. Zwar nicht in Personalunion, aber immerhin in unmittelbarer Nachbarschaft. Während Michael Falkenhahn bereits als SPD-Kandidat für das Amt des Rathauschefs in Otterfing feststand, will es seine Schwester Angela nun ebenfalls wissen. Die 55-jährige Büroangestellte aus Oberdarching bewirbt sich in Valley um die Nachfolge von Andreas Hallmannsecker (FWG). Bei der Aufstellungsversammlung haben die Mitglieder der Valleyer SPD laut einer Pressemitteilung Falkenhahn einstimmig als ihre Bürgermeisterkandidatin nominiert.

Auch mit den weiteren Bewerbern für den Gemeinderat zeigte sich Vorsitzender Richard Hillmeier sehr zufrieden. Die Liste habe es „in sich“. Nicht nur deshalb waren in der von Michael Falkenhahn geleiteten Nominierungsversammlung große Einigkeit, Zustimmung und auch Zuversicht spürbar. Laut SPD sollten Programm und Kandidaten in der Lage sein, bei der Wahl im März mindestens ein bis zwei Sitze mehr als bisher im Gemeinderat zu erobern.

Mit sechs Kandidatinnen kann die SPD den bislang höchsten Frauenanteil unter den Parteien und Gruppierungen vorweisen. Die Genossen sind überzeugt, den Valleyern eine attraktive Liste mit einem breiten Altersspektrum, vielfältigen Kompetenzen und einem überzeugenden Programm anbieten zu können.

Themenschwerpunkt von Angela Falkenhahn und den Gemeinderatskandidaten ist der verantwortungsvolle Umgang mit der Planungshoheit. Dazu gehören die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, ein qualifiziertes Ortsentwicklungskonzept, die sinnvolle Nutzung von Bestandsgebäuden ebenso wie qualitätsvolle, verträgliche Nachverdichtung, flächensparende Bauweise, infrastrukturelle Maßnahmen und ein durchdachtes Grünordnungskonzept, das weit über das sattsam bekannte „Alibigrün“ hinausgeht. Diese Maßnahmen würden ganz wesentlich dazu beitragen, dass junge Leute, Familien mit Kindern, aber auch ältere Menschen in Zukunft gut in der Gemeinde leben können.

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Bei all diesen Themen ist es der SPD wichtig, die Valleyer Bürger in die Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen. Alte, jahrzehntelange Forderungen wie beispielsweise der Lärmschutz entlang der Autobahn bleiben laut SPD „leider auch immer noch aktuell“.  

sg/mm

Die Listenkandidaten

in absteigender Reihenfolge ihrer Plätze: 1. Angela Falkenhahn, 2. Christian Schürmann, 3. Verena Schmidt-Völlmecke, 4. Richard Hillmeier, 5. Sarah Schlager, 6. Johannes Schneider, 7. Ute Hillmeier, 8. Jürgen Neumann, 9. Dr. Petra Schoettler, 10. Robert Leibner, 11. Simone Nandico, 12. Werner Pawlovsky, 13. Günter Schuler, 14. Stephan Dieterich, 15. Peter Stupp, 16. Stefan Schlager.

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