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Ein Fest für alle Fans: Über 110 historische Fahrzeuge, viele davon nur mit zwei Rädern, machten am Samstag einen Abstecher zum Oldtimertreffen nach Mitterdarching.

Oldtimertreffen der Feuerwehr

Veteranen der Landstraße geben sich ein Stelldichein

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Wenn sich Nostalgie mit glänzendem Blech und tuckernden Motoren verbindet, ergibt das ein Gefühl, das immer mehr Menschen eint – so wie beim 15. Oldtimertreffen in Mitterdarching.

Mitterdarching – „So viele Leute hatten wir noch nie“, glaubt Hans Killer, Vereinsvorsitzender der Feuerwehr Ober-Mitterdarching-Schmidham. Er schätzt, dass seine 40-köpfige Truppe am Samstag über den Tag verteilt etwa 400 Leute bewirtete.

Weit über 110 Traktoren, Motorräder und Autos parkten vor dem Feuerwehrhaus in Mitterdarching. 80 davon waren angemeldet. „Die Besitzer zahlen eine kleine Gebühr und bekommen dafür Getränkegutscheine“, sagt Huber. Wenn einer seinen Veteranen ohne Anmeldung dazustellt, sei das kein Problem, versichert der Vorsitzende: „Wir sehen das nicht so eng, es geht gemütlich zu bei uns.“

Der traumhafte Sommertag verlockte viele Traktor- und Schnauferl-Besitzer, ihr Goldstück nach Mitterdarching auszuführen. „Zuletzt sind es immer mehr Motorräder geworden“, stellt Killer fest. Es waren sogar Raritäten zu bestaunen, die sich nur selten auf die offene Landstraße wagen. So tauchte ein Traktor der legendären Rosenheimer Firma Beilhack auf, die solche Bulldogs nur von 1934 bis 1938 herstellte. „Davon gibt’s in der ganzen Region nur noch zwei Exemplare“, hat sich Killer sagen lassen.

Das Oldtimertreffen in Mitterdarching ist mittlerweile selbst zu einem Klassiker geworden. Seit 2003 fand die Veranstaltung jedes Jahr statt. Die einen staunen nur, die anderen fachsimpeln mit Gleichgesinnten über ihre Zündapp, ihren Primus, Eicher und Schlüter. Ein Erfolgsrezept, das 2018 fortgesetzt wird.

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