Neue Gebühren

Preissteigerung beschlossen: So viel kostet das Wasser ab sofort in Valley

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Weil sie in den letzten Jahren immer drauf gezahlt hat, erhöht die Gemeinde Valley die Beiträge für Wasser und Abwasser. Vor allem letztere werden deutlich nach oben geschraubt.

Valley – Wer in Valley die Dusche aufdreht, zahlt künftig deutlich mehr fürs Wasser als bislang. Die Gemeinde hat ihre Wasser- und Abwassergebühren neu berechnen lassen und diese nun erhöht. Die Preissteigerung hatte sich wie berichtet bereits abgezeichnet. Wie hoch sie ausfällt, wurde nun nach abschließender Kalkulation in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats bekannt gegeben.

Demnach zahlen die Valleyer ab sofort 0,79 Euro pro Kubikmeter Wasser, inklusive Mehrwertsteuer. Bisher beliefen sich die Verbrauchsgebühren auf 70 Cent/m³. Gleichzeitig wurden die Herstellungsbeiträge erhöht. Im Vergleich mit den umliegenden Kommunen schneidet Valley in Sachen Wasserpreis pro Kubikmeter weiterhin gut ab, wie eine Analyse der Rathausverwaltung verdeutlichte. „Wir sind an zweiter Stelle – selbst nach der Erhöhung“, erklärte Bürgermeister Andreas Hallmannsecker (FWG).

Erhöhen muss die Gemeinde auch die Gebühren für die Abwasserentsorgung – und zwar deutlich. Satte 60 Cent zahlen Haushalte künftig mehr. Statt 1,60 Euro pro m³ verbrauchtem Wasser werden künftig 2,20 Euro abgebucht. Wie Hallmannsecker erläuterte, kommt man damit nachträglich einer Aufforderung der Kommunalaufsicht nach. Bereits im Jahr 2014 habe diese gefordert, dass die Gemeinde ihre Abwassergebühr von ehedem 1,10 auf 2,28 Euro aufstockt. Der Sprung war der Kommune damals zu hoch. Sie erhöhte die Gebühr lediglich um 50 Cent.

Die aktuelle drastische Erhöhung gefiel niemandem im Gemeinderat so recht. „Wir gehen stark hoch, das tut mir weh“, sagte Richard Hillmeier (SPD. Auch er wusste aber, dass der Gemeinde „keine andere Wahl bleibt“, wie Josef Klaus jun. (CSU) feststellte. Als Wasserversorger muss sie per Gesetz kostendeckend arbeiten. Zuletzt zahlte man laut Rathauschef Hallmannsecker jedoch pro Jahr gut 80 000 Euro drauf. Nun muss man wohl oder übel an der Gebührenschraube drehen.

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fp

Rubriklistenbild: © dpa / Roland Weihrauch

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