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Die Valleyer SPD plant eine Umfrage in Sachen Wohnraumbedarf.

Wohnraumpolitik in der Gemeinde

SPD plant Umfrage: Für die Zukunft besser aufstellen

  • Christine Merk
    VonChristine Merk
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Die Valleyer SPD wird in Sachen Wohnraumpolitik aktiv. In der aktuellen September-Ausgabe des Gmoabladls und auf der Homepage der Gemeinde sind die Bürger aufgerufen, an einer Umfrage zum Wohnraumbedarf teilzunehmen.

Valley - Angela Falkenhahn, Gemeinderätin und Vorstandsmitglied des SPD-Ortsvereins, erklärt die Beweggründe der Initiative: „Wir wollten grundsätzlich wissen, welcher Bedarf in der Gemeinde besteht, damit wir uns für die Zukunft besser aufstellen können.“

Vier Gemeinderäte aus drei Fraktionen haben sich für die Aktion zusammengesetzt und einen Katalog mit zehn Fragen entworfen: Falkenhahn und ihr Fraktionskollege Johannes Schneider, Nicole Weinfurtner (Grüne) und Markus Nöscher (CSU). Die Bürger sollen beispielsweise angeben, wie sie aktuell wohnen, ob und warum sie neuen Wohnraum suchen, ob sie eine Immobilie kaufen oder mieten wollen, wie viel sie bezahlen würden und was mit einer bestehenden Immobilie passieren würde. Einen Namen muss niemand angeben, die Umfrage ist anonymisiert.

Dass es – wie Falkenhahn betont – um einen wichtigen Blick in die Zukunft geht, bei dem auch die Lage der älteren Generation eine Rolle spielt – zeigt Frage Nummer acht. Es geht um alternative Wohnformen wie Wohngemeinschaften für Senioren, Mehrgenerationenwohnen, Wohnquartiere oder auch ein Tiny House.

„Wir hoffen jetzt natürlich auf rege Beteiligung“, sagt Falkenhahn. Ein großer Aufwand ist das für die befragten Bürger nicht. Das Beantworten der Fragen dauert maximal fünf Minuten. Der Fragebogen liegt im Rathaus aus, kann über einen Link auf der Webseite ausgedruckt oder über einen QR-Code online ausgefüllt werden. Jeder Haushalt sollte nur einen Fragebogen abgeben. Aber: Wenn im Haushalt ein Kind über 18 Jahren wohnt oder etwa die Großeltern, dann gelten diese als eigener Haushalt.

Bis zum 31. Oktober haben die Bürger Zeit, sich an der Umfrage zu beteiligen. Die Ergebnisse wollen die Initiatoren in einer Gemeinderatssitzung vorstellen und auf der Gemeindehomepage veröffentlichen. Für ein repräsentatives Ergebnis sind nun also die Bürger gefragt.

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