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„The Eyes Of God“ heißt einer der Beiträge des Münchner Filmemachers Olaf Obsommer. Eine Gruppe anerkannter Kajakfahrer erkundet darin den Saryjaz River in Kirgisien. Ein Abenteuer mit Gefahrenpotenzial.

Interview

Tom Dauer: „Warum denn in die Ferne schweifen?“

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Tom Dauer und Andreas Prielmaier wollen Freude an der Heimat mit der Lust auf die Fremde verbinden. Dazu haben sie ein Outdoor-Filmfestival ins Leben gerufen. 

Valley – Die Freude an der Heimat mit der Lust auf die Fremde verbinden. Das wollen der Valleyer Alpinist und Bergsport-Journalist Tom Dauer (Co-Regisseur des Films „Streif“) und der Ickinger Filmemacher Andreas Prielmaier. Dafür legen die Berg-Enthusiasten ein neues Outdoor-Filmfestival, das B/O/F/F auf, das derzeit an acht Spielorten in Bayern Abenteuerfilme zeigt. Allen gemein ist der Bezug zu Bayern. Im Interview spricht Dauer über Alleinstellungsmerkmale und persönlichen Filmgeschmack.

Herr Dauer, wie ist die Idee zum Festival entstanden?

Die stammt eigentlich von Andi Prielmaier, der ja schon seit langem im Outdoor-Geschäft und im Bergsport tätig ist. In Gesprächen hat sich dann herausgestellt, dass wir gerne mal etwas in diese Richtung machen würden, weil es ja auf internationaler Ebene schon so viele Festivals gibt.

Ihre Filmtour macht unter anderem in Hausham und Bad Tölz Station. Warum genau hier?

Weil wir beide aus der Gegend sind. Andi Prielmaier lebt in Hausham, ich am Taubenberg. Im Grunde ist es so einfach. Wir sind auch beide – mit unterschiedlichen Schwerpunkten – seit Jahrzehnten in den Bereichen Bergsport, Film und Buch unterwegs. Da dachten wir uns: Warum denn in die Ferne schweifen. Man muss doch nicht immer so weit weg, wenn das Schöne auch vor der Haustür liegt.

-Wie kommt denn die Auswahl an Filmen zustande?

Wir haben uns im Laufe des Herbstes verschiedene Produktionen angesehen. Glücklicherweise können Andi und ich auf ein großes Netzwerk an Filmemachern zurückgreifen. Und da haben wir uns dann einfach was rausgepickt.

Frei nach Ihrem persönlichem Geschmack also?

Genau. Unser subjektiver Geschmack war schon ausschlaggebend. Es ging uns aber besonders auch darum, nicht nur eine Sportart abzubilden, sondern eine Mischung zu zeigen und entsprechend ein breites Spektrum abzubilden.

Am 20. März startet das neue Format. Wie ist die Resonanz im Vorfeld?

Die Öffentlichkeitsarbeit ist sehr gut angelaufen und das Festival stößt auf reges Interesse. Auch Freunde und Bekannte geben uns durchweg positive Resonanz. Wie es dann tatsächlich wird, werden wir an den Zuschauerzahlen sehen. Wir würden uns natürlich volle Säle wünschen. Zudem wäre es schön, wenn es im Nachklang rege Diskussionen über das Programm und die Filme gäbe.

Inwiefern setzen Sie sich mit Ihrem Festival von anderen ab?

Einerseits durch unseren bayerischen Fokus. Außerdem zeigen wir ausschließlich Filme, die eine Geschichte erzählen. Jedenfalls hoffen wir, dass sich das Festival rumspricht und sich etablieren kann. Wir sind übrigens offen für Filmschaffende, die noch nicht so bekannt sind. Die können gerne mit ihren Beiträgen zu uns kommen.

ah

Die Filmtour macht am 30. März sowie am 2. April auch im Oberland Kinocenter Hausham Station. Weitere Infos auf www.boff-film.de.

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