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Vom Kettcar bis zum Kraxlturm: Große Vielfalt beim Oldtimertreffen in Darching

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Von: Sebastian Grauvogl

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Große Vielfalt: Klassiker auf zwei und vier Rädern waren am Feuerwehrhaus aufgereiht.
Große Vielfalt: Klassiker auf zwei und vier Rädern waren am Feuerwehrhaus aufgereiht. © GER

Historische Autos, Motorräder und Traktoren - ja sogar ein motorisiertes Kettcar: Groß war die Vielfalt beim Darchinger Oldtimertreffen. Die Feuerwehr sorgte für gute Unterhaltung.

Mitterdarching – Im Schatten des Magirus-Gerätewagens versteckt hätte es so mancher Besucher des Darchinger Oldtimertreffens fast übersehen: ein weiß-blaues Kettcar, Baujahr 1957. Wer sich dann aber die Mühe machte, ein bisschen in die Knie zu gehen, der staunte nicht schlecht. Denn hinter der feuerroten Sitzschale schlummerte ein Motor, der mit seinem silbrig-glänzenden Zylinder und Auspuffrohr wie ein kleines Raketentriebwerk aussah. Ein Blick aufs Typenschild sorgte dann für Aufklärung: Das historische Tretauto hatte von einem Tüftler einen Victoria FM 38-Fahrrad-Hilfsmotor verpasst bekommen. Für so ein leichtes Gefährt tatsächlich eine Art von Raketenantrieb, könnte man vermuten.

Gemütlicher Ablauf des Darchinger Oldtimertreffens

Ansonsten ging es beim 18. Oldtimertreffen der Feuerwehr Darching betont gemütlich zu. Auch am späteren Vormittag tuckerte noch der eine oder andere Traktor gemächlich auf die Wiese vor dem Feuerwehrhaus, wo sich eine breite Vielfalt an historischen Schmankerln auf zwei und vier Rädern aufgereiht hatte. Ein türkiser Eicher Tiger-Schlepper war genauso dabei wie ein (inklusive Felgen) goldener Opel Manta.

Hingucker: ein Magirus-Gerätewagen der Feuerwehr.
Hingucker: ein Magirus-Gerätewagen der Feuerwehr. © Steffen Gerber

Den besten Überblick hatten dabei die mutigen kleinen Kletterer, die sich bis an die Spitze des zehn Meter hohen Kraxlturms trauten. Und das waren nicht wenige, denn im Abstand von wenigen Minuten erklangen immer wieder die Kuhglocken am oberen Ende des Stamms. Unten am Boden sorgte derweil das Duo Zwoaralloa für akustische Unterhaltung, während es sich die Besucher in der ausgeräumten Garagenhalle der Feuerwehr und draußen unter den Schirmen an den Biertischen mit Kuchen und Rollbraten gut gehen ließen.

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Das kühle Wetter empfand man dabei nach der jüngsten Hitze sogar als angenehm, zumal trotz des grauen Himmels maximal ein paar Nieselregentropfen auf die auf Hochglanz polierten Oldtimer niedergingen und sich die Sitze mit einem Wisch wieder trocknen ließen.

Ein Traktorfahrer hatte derweil vorgesorgt und sicherheitshalber noch einen Kinder-Tretbulldog huckeback mit dabei. Den allerdings ohne Raketentriebwerk.

sg

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