Richtig vermessen: Landtagspräsidentin Ilse Aigner eröffnete am Donnerstag offiziell das Bodynostic-Labor und war eine der Ersten, die von Christian Schlüer (l.) vermessen wurde. Mit dabei war auch Oped-Geschäftsführer Stefan Geiselbrechtinger.
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Richtig vermessen: Landtagspräsidentin Ilse Aigner eröffnete am Donnerstag offiziell das Bodynostic-Labor und war eine der Ersten, die von Christian Schlüer (l.) vermessen wurde. Mit dabei war auch Oped-Geschäftsführer Stefan Geiselbrechtinger.

Oped-Vermessungslabor setzt sich in Bewegung

Was macht die Landtagspräsidentin auf dem Laufband?

  • Stephen Hank
    VonStephen Hank
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Der Medizinprodukte-Hersteller Oped hat in Oberlaindern sein Bewegungslabor in Betrieb genommen. Als eine der Ersten stieg Landtagspräsidentin Ilse Aigner aufs Laufband.

Oberlaindern – In erster Linie entwickelt die Oped GmbH in Oberlaindern Medizintechnik-Produkte für die orthetische Versorgung von Füßen, Händen, Schultern und Knien. Nun wird das Unternehmen noch auf einem anderen Gebiet aktiv. In Zusammenarbeit mit dem Sanitätshaus Lückenotto ist im Medizinpark das Bewegungslabor Bodynostic entstanden, das nun auch seine Tore für Patienten öffnet. Landtagspräsidentin Ilse Aigner ließ sich am Donnerstag im Analysestudio als eine der Ersten von Kopf bis Fuß vermessen.

Spezielles 4D-Wirbelsäulenmessgerät im Einsatz

In Anwesenheit von Oped-Geschäftsführer Stefan Geiselbrechtinger nahm ein spezielles 4D-Wirbelsäulenmessgerät – berührungslos und komplett ohne Röntgenstrahlung – die Politikerin unter die Lupe und lieferte Erkenntnisse über die Stellung ihrer Wirbelsäule, des Beckens oder der Beinachse. Eine Computersoftware generierte dann aus den Daten eine Art „virtuellen Gipsabdruck“ ihres Rückens. Im nächsten Schritt folgte eine Video-Ganganalyse, eine Fußdruckmessung und die Untersuchung mit dem von Oped entwickelten Bewegungssensor „Orthelligent“. Über diese ganzheitliche Bewegungsanalyse ist nach Angaben des Unternehmens möglich, Haltungsfehler zu erkennen und eine individuell auf die Person zugeschnittene Behandlungsstrategie in Form von speziellen sensomotorischen Therapieeinlagen zu entwickeln.

Auch „Munich Cowboys“ unter den Kunden

„Vom schmerzgeplagten Vielsitzer über den rüstigen Rentner bis hin zum Hobby- oder Leistungssportler wollen wir künftig ein breites Spektrum an Kunden vermessen“, sagt Geiselbrechtinger. Die nächsten Termine im Bodynostic-Labor sind bereits gebucht: Ab sofort werden vom Team im Oberlainderner Medizinpark, das kürzlich auch Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger empfangen hatte, die Spieler der Football-Bundesliga-Mannschaft „Munich Cowboys“ betreut. Ihr Ziel: Top-Leistungen mit geringerem Verletzungsrisiko und ohne Schmerzen.

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