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Ein Dankeschön für alle, die sich für das Gemeinwohl einsetzen: Die Gemeinde Valley lud am Sonntag zum Jahgresempfang mit Bürgermeister Andreas Hallmannsecker (r.).

Jahresempfang der Gemeinde Valley

„Wir leben in einer sicheren und wunderschönen Landschaft“

Einwohnerzahl, Nationalitäten und der aufkeimende Rechtspopulismus in Deutschland waren die Themen beim Jahresempfang der Gemeinde Valley. Zudem kündigte der Bürgermeister eine Ferienbetreuung an.

Kreuzstraße - Die Gemeinde Valley hat alles in allem ein gutes Jahr hinter sich. Daran hatten auch die rund 120 Gäste beim Jahresempfang Anteil. Die Gemeinde hatte sie zum Bartewirt in Kreuzstraße eingeladen, weil sie sich haupt- und ehrenamtlich für das Gemeinwohl einsetzen – in Rettungsorganisationen, Vereinen, Behörden, Firmen, Bildungseinrichtungen und im kulturellen Bereich. Bürgermeister Andreas Hallmannsecker lobte ihren Einsatz in einer nachdenklichen Ansprache. 

Die Einwohnerzahl der Gemeinde wuchs im vergangenen Jahr um zwei Prozent. Unter den 3300 Einwohnern sind auch die 45 Asylbewerber, die in der Unterkunft in Kleinschwaig wohnen. 53 Nationalitäten lebten nun in der Gemeinde, so Hallmannsecker. „Es waren aber auch vor den Asylbewerbern immer zwischen 40 und 45.“ Die größten Gruppen darunter: 22 Österreicher und 21 Ungarn. Etwa 700 Valleyer sind jünger als 18 Jahre – ein beachtlicher Anteil. 2016 verzeichnete die Gemeinde 21 Trauungen und 41 Geburten. „Macht weiter so“, rief Hallmannsecker mit einem Augenzwinkern auf. Für heuer kündigte er eine Ferienbetreuung für Schulkinder in den Oster-, Pfingst- und Sommerferien an. „Ich hoffe, dass dieses Angebot dann auch angenommen wird.“ 

Auch den erstarkenden Rechtspopulismus griff der Bürgermeister auf und fragte: „Ist in Deutschland wirklich alles so schlecht, dass man alles verändern muss?“ In Notfällen seien Polizei und Rettungsorganisationen da, „und unser soziales System kümmert sich um Arbeitslose und schwache Menschen“. „Wir leben in einer sicheren und wunderschönen Landschaft.“ Es sei wichtig, demokratische, christliche und soziale Werte zu pflegen. „Die sogenannten Protestwähler sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein“, mahnte er mit Blick aufs Wahljahr 2017.

Kathrin Hager

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