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Gesprächsrunde mit prominentem Gast: Es diskutierten (v.l.) Thomas Dietl sen. (Entwicklungsingenieur), Andre Abee (Application Engeneer), Maximilian Sedlmaier (Geschäftsführer), SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel, Hannes Gräbner (SPD-Kreisvorsitzender), Walter Sedlmayer (SPD-Walkreisvorsitzender) und Richard Hillmaier (SPD-Ortsvereins-Vorsitzender).

SPD-Vize tourt durch Bayern

Der Wunsch: eine Zug-Haltestelle in Oberlaindern 

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SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel besucht Valleyer Firma Data M. Deren Verantwortliche wünschen sich vor allem eines: Eine Zug-Haltestelle in Oberlaindern.

Valley – Prominenten Besuch bekam die Firma Data M im Valleyer Ortsteil Oberlaindern: Thorsten Schäfer-Gümbel, stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD, informierte sich im Rahmen seiner Bayerntour über die Softwareschmiede und den Ingenieurdienstleister im Bereich der blechverarbeitenden Industrie. Die Verantwortlichen nutzten die Gelegenheit, um die Themen anzusprechen, die ihnen unter den Nägeln brennen: eine BOB-Haltestelle in Oberlaindern und zusätzliche Fördermöglichkeiten.

In Oberlaindern arbeiten inzwischen fast 1500 Menschen, stellte Forschungsleiter Thomas Dietl fest. Trotzdem gebe es keine Zug-Haltestelle. Die Kollegen aus München müssten in Holzkirchen in den Bus umsteigen, Rad fahren oder zu Fuß gehen. „Das ist manchmal nicht so prickelnd“, sagte Dietl. SPD-Direktkandidat Hannes Gräbner versprach, die SPD werde diese Forderung aufgreifen. Auch der SPD-Ortsvorsitzende Richard Hillmeier unterstützte dieses Anliegen und sagte, hier in Oberlaindern sei inzwischen ein richtiges „Silicon Valley“ entstanden.

Was Data M ebenfalls bewegt: Es gibt europäische, bundes- und landesweite Förderprogramme. Nur an Förderungen zwischen den Bundesländern hapere es. „Wenn wir mit einer hessischen Universität zusammenarbeiten wollen oder mit einer Forschungsstelle in Sachsen, dann gibt es keine Zusammenarbeit zwischen den Bundesländern.“ Dietl fragte: „Warum kann man da nicht kooperieren? Wir machen ein gemeinsames Projekt. Die Bayern fördern den bayerischen Anteil, die Hessen den hessischen Anteil.“ Schäfer-Gümbel erwiderte, diese Forderung sei für ihn neu, er würde sie aber prüfen. 

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