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Eröffnung unter freiem Himmel

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Das Basislager: Die Kinder der neuen Waller Waldkindergarten-Gruppe und ihre Betreuerinnen Cornelia Weindl (r.) und Anita Diel an ihrem Bauwagen. 20 000 Euro hat die Gemeinde in den soliden Holzbau investiert. Foto: Thomas Plettenberg
Das Basislager: Die Kinder der neuen Waller Waldkindergarten-Gruppe und ihre Betreuerinnen Cornelia Weindl (r.) und Anita Diel an ihrem Bauwagen. 20 000 Euro hat die Gemeinde in den soliden Holzbau investiert. © Thomas Plettenberg

Wall - Wald und Wiese sind ihr Revier, der Bauwagen ihr Basislager: Die Kinder des neuen Waldkindergartens in Wall haben am Sonntag mit vielen Gästen Eröffnung gefeiert.

Es war die beste Öffentlichkeitsarbeit, die man sich vorstellen könnte für die Waldkindergarten-Gruppe in Wall: Sogar das Wetter zeigte sich von der Schokoladenseite, als am Sonntag rund 300 kleine und große Besucher die Einweihung der Gruppe feierten. Bei einer Wortgottesfeier mit Pastoralreferentin Gabriele Seidnader und Bürgermeister Klaus Thurnhuber bekam der neue Bauwagen auf der Wiese neben dem Feuerwehrhaus seinen Segen. Der Bauwagen, das Basislager der Gruppe, wurde von den Besuchern erkundet. „Viele waren einfach neugierig, was da geboten ist“, berichtet Anni Bichler, die Kita-Trägerbeauftragte des Pfarrverbands - und nach dem Besuch waren alle begeistert. Am Sportheim ging das Fest weiter mit Aktionen für die Kinder, Speis’ und Trank. Ein Künstler formte mit der Motorsäge aus einem Holzblock einen großen Schwammerl für die Waldgruppe.

Förderverein feiert 25-jähriges Bestehen

Der Kindergarten-Förderverein Wall feierte bei der Gelegenheit sein 25-jähriges Bestehen. Er initiierte einst die Gründung des Kindergartens St. Margareth, dem die Waldgruppe angegliedert ist. Auch sie wird vom Förderverein unterstützt, erklärt Vorsitzende Heidi Schreier. Der Holz-Bauwagen, für den der Verein schon 3000 Euro beisteuerte, soll schließlich noch schöner werden.

Die neue Waldkindergarten-Gruppe hat vor zwei Wochen eröffnet, derzeit besuchen sie sechs Mädchen und Buben. Wald und Wiese sind ihr Revier, der Bauwagen ist ihre Basisstation. Die Gemeinde Warngau hatte die Gründung wie berichtet angestoßen: Zum einen, weil sie damit flexibler und ohne teure Bauten auf schwankenden Bedarf an Betreuungsplätzen reagieren kann. Zum anderen, weil den Eltern mit dem Waldkindergarten auch mal ein anderes Konzept als die klassischen Pfarrkindergärten zur Auswahl steht.

Bis zu 18 Kinder nimmt der Waldkindergarten auf 

Dass die neue Gruppe bislang nur sechs Mädchen und Buben zählt, führt Thurnhuber auf den Eröffnungstermin zurück. „Wir sind ja im Mai gestartet, also im laufenden Kindergartenjahr.“ Damit ist er sich mit Anni Bichler einig. „Im Herbst werden es um die zehn Kinder“, sagt Bichler. Platz bietet die Gruppe für 15 bis 18 Kinder ab drei Jahren.

Von Katrin Hager

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