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Fünf Tage wird gefeiert: Burschenverein erwartet am Festsonntag über 1500 Gäste

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Von: Andreas Höger

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Ein Prosit der Geselligkeit: Die Warngauer Burschen freuen sich, wenn bis Montag viele Gäste ins Festzelt finden. Unser Bild zeigt die Vorstandsmitglieder (v. l.) Lukas Liegl (Kassier), Christian Bichler (Schriftführer) und Benedikt Holzner vom Festkomitee beim Anstich gestern Abend.
Ein Prosit der Geselligkeit: Die Warngauer Burschen freuen sich, wenn bis Montag viele Gäste ins Festzelt finden. Unser Bild zeigt die Vorstandsmitglieder (v. l.) Lukas Liegl (Kassier), Christian Bichler (Schriftführer) und Benedikt Holzner vom Festkomitee beim Anstich gestern Abend. © Thomas Plettenberg

Endlich wieder ein Bierzelt, endlich wieder ein Festzug: Mit zweijähriger Verspätung lassen es die Warngauer Burschen fünf Tage lang krachen. Am Festsonntag werden über 1500 Gäste erwartet. Den Landwirtschaftstag am Montag hatte beinahe der Krieg in der Ukraine abgewürgt.

Warngau - Kirchenzug, Festzug, Feiern unter Zeltdach –nach langer Corona-Durststrecke klingt das wie eine Erinnerung an ferne Zeiten. Umso größer war in Warngau die Vorfreude, dass die alten Zeiten wieder aufleben. Der Bieranstich am Donnerstagabend (19. Mai) läutet das fünftägige Burschen-Jubiläum ein. Bis Montag, 23. Mai, wird im und um das Festzelt am Kapellenfeld das 50-jährige Bestehen des Burschenvereins Oster- und Oberwarngau nachgefeiert.

Die Wetteraussichten sind durchwachsen, für den Festsonntag (22. Mai) immerhin, an dem über 1500 Teilnehmer erwartet werden, ist ein trockener Sommertag angekündigt. Der Sonntag startet mit der Aufstellung zum Kirchenzug. Wie Benedikt Holzner vom Festkomitee erklärt, kommen die Teilnehmer ab 9 Uhr am Festzelt zusammen. Abmarsch nach Allerheiligen, wo um 10 Uhr die Feldmesse beginnt, ist um 9.30 Uhr. Nach dem Gottesdienst, gegen 11 Uhr, formiert sich der Festzug durch Oberwarngau.

Firmen aus der Region retten Landwirtschaftstag

Das Bier- und Weinfest am Freitag (20. Mai) ist weitgehend beschirmt vom Festzelt. „Das Zelt fasst ungefähr 1650 Leute“, sagt Holzner. Für das Musikkabarett „Drei Männer nur mit Gitarre“ am Samstagabend (21. Mai) ab 18 Uhr im Zelt gibt es noch Karten (25 Euro im Vorverkauf, 28 Euro an der Abendkasse).

Für den Montag (23. Mai) war ein landwirtschaftlicher Feldtag mit Vorführungen geplant. „Aufgrund von Lieferengpässen in Folge des Ukrainekrieges wird das leider nichts“, bedauert Holzner. Stattdessen sind ab Nachmittag landwirtschaftliche Maschinen zu sehen. „Leider hat uns hier die Baywa, die diese Austellung bestücken sollte, kurzfristig versetzt“, sagt Holzner. Firmen aus der Region springen als Aussteller ein, darunter die Landmaschinen-Betriebe Pritzl, Eder und Gruma sowie Unimog Henne, die Lohnunternehmung Leonhard Bichlmayr, Viehtransporte Ludwig Kuchler, die Zimmerei Matthias Lechner und Landwirt Johann Kauderer.

Mehr Infos zum Thema finden Sie hier.

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