Das Gerätehaus der Feuerwehr in Warngau muss erweitert werden. Bis Ende April hofft die Gemeinde auf die Stellungnahmen der Fachstellen.
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Das Gerätehaus der Feuerwehr in Warngau muss erweitert werden. Bis Ende April hofft die Gemeinde auf die Stellungnahmen der Fachstellen.

Raumprogramm lässt auf sich warten

Feuerwehrhaus Warngau: Erweiterung tritt auf der Stelle

Das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Warngau ist zu eng geworden. Doch die Pläne für eine Erweiterung treten auf der Stelle.

Warngau – Die Anforderungen an Feuerwehren haben in den vergangenen Jahrzehnten stetig zugenommen, die Fahrzeuggrößen auch – aber die Gerätehäuser sind nicht mitgewachsen. Auch die Freiwillige Feuerwehr Warngau klagt deshalb über Platzprobleme. Die Entscheidung, ob diese durch einen Ausbau am bisherigen Standort oder einen Neubau an anderer Stelle gelöst werden sollen, steht auch nach zwei Jahren noch aus. Nun berichtete Bürgermeister Klaus Thurnhuber (FWG) dem Gemeinderat über den Sachstand.

Seit zwei Jahren ist klar, dass das Feuerwehrhaus hinter dem Rathaus in Oberwarngau den aktuellen Bedürfnissen nicht mehr ganz gewachsen ist und eine Lösung her muss. Ein Raumprogramm sollte aber Aufschluss darüber verschaffen, was die Feuerwehr braucht, und damit eine Grundlage liefern für die Entscheidung, ob das Feuerwehrhaus ausgebaut oder neu gebaut wird. Seither ist das Projekt allerdings nicht nennenswert vorangekommen. Zunächst wegen des langen Ausfalls Thurnhubers nach der Stierattacke auf ihn Mitte 2019. Voriges Jahr hat die Gemeinde dann ein Fachbüro mit der Erstellung des Raumprogramms beauftragt. Monatelang blieb es still. Ende September 2020 flatterte dem Rathaus schließlich eine Absage des beauftragten Fachbüros ins Haus: Man könne den Auftrag mangels Kapazität nicht erfüllen. Die Planung war wieder monatelang nicht vom Fleck gekommen.

Die Gemeinde, sagte Thurnhuber, habe daraufhin ein anderes Büro mit der Voruntersuchung beauftragt. Am 23. Dezember sei der Entwurf im Rathaus eingegangen, berichtete er dem Gemeinderat. „Er liegt jetzt zur Prüfung bei der Regierung von Oberbayern und beim Kreisbrandrat.“ Er schätze, dass deren Stellungnahmen bis Ende April bei der Gemeinde eingehen könnten, sagt er auf Nachfrage unserer Zeitung. „Die beengten Verhältnisse sind schwierig“, das ist dem Rathauschef, der selbst einmal Kommandant der Warngauer Wehr war, klar. „Eine Perspektive ist da wichtig.“  

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ag

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