Vor dem Supermarkt in der Taubenbergstraße entsteht ein Fußgängerüberweg. Gleichzeitig wird vom Parkplatz bis zum Ranhartweg (hinten rechts) ein Fußweg angelegt.
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Vor dem Supermarkt in der Taubenbergstraße entsteht ein Fußgängerüberweg. Gleichzeitig wird vom Parkplatz bis zum Ranhartweg (hinten rechts) ein Fußweg angelegt.

Landkreis nutzt Maßnahme in Warngau für Straßensanierung

Fußgängerüberweg vor Supermarkt

  • Stephen Hank
    VonStephen Hank
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In Warngau soll vor dem Supermarkt in der Taubenbergstraße ein Fußgängerüberweg angelegt werden. Außerdem entsteht vom Ranhartweg bis zum Parkplatz des Supermarkts ein Gehweg.

Warngau/Landkreis – Für die Maßnahmen muss die Straßenachse der Kreisstraße MB 19 etwas nach Süden verschoben werden. Im Zuge der Maßnahme soll die Kreisstraße auf diesem 200 Meter langen Abschnitt nun komplett saniert werden. Derzeit verfügt die Kreisstraße an dieser Stelle über keine Oberflächenentwässerung. Das führt zu ständiger Pfützenbildung und im Winter zu vereisten Flächen.

„Vor diesem Hintergrund ist die Gemeinde an uns herangetreten, ob man in diesem Zuge nicht auch eine Oberflächensanierung durchführen könnte“, berichtete Kreiskämmerer Gerhard de Biasio im Kreisausschuss. Aus Sicht der Kreisverwaltung sei eine Sanierung des Abschnitts sinnvoll und würde Synergien bringen. Die Gemeinde Warngau hat eine Ausschreibung durchgeführt, wonach der Landkreisanteil rund 90.000 Euro inklusive Nebenkosten betragen würde. Die Gemeinde selbst ist mit rund 85.000 Euro dabei.

Start soll in den kommenden Wochen sein, die Aufträge sind bereits vergeben. „Ein konkretes Zeitfenster für den Bau gibt es noch nicht“, berichtet Bürgermeister Klaus Thurnhuber (FWG) auf Nachfrage. „Wir haben mehrere Straßenbaumaßnahmen in der Gemeinde im Paket vergeben, um möglichst günstige Preise zu bekommen, und den Firmen dafür Luft bei der zeitlichen Planung gelassen.“

Seinen Baukostenanteil von 90.000 Euro hat der Landkreis heuer nicht im Haushalt stehen. Allerdings verzögern sich die Arbeiten an der Kreisstraße MB 1 zwischen Aufham und der Landkreisgrenze. „Eine Realisierung in diesem Bereich ist heuer nicht mehr realistisch, weil wir in den Grundstücksverhandlungen feststecken“, berichtete der Kreiskämmerer. „Die dafür eingestellten Finanzmittel ließen sich somit umleiten.“ Der Kreisausschuss stimmte dieser Vorgehensweise zu.

sh

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