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Hundestaffeln, Feuerwehr und BRK trainieren am Taubenberg für den Ernstfall

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Besondere Aufgabe: Bei der gemeinsamen Übung galt es unter anderem, einen Verletzten aus einem Hochstand zu retten – und ihn erst einmal zu finden.
Besondere Aufgabe: Bei der gemeinsamen Übung galt es unter anderem, einen Verletzten aus einem Hochstand zu retten – und ihn erst einmal zu finden. © Hannes Kleindienst

Großeinsatz am Taubenberg: Die BRK-Hundestaffel Miesbach, Feuerwehr und BRK haben für den Ernstfall trainiert. Mehr als 50 Personen waren vor Ort, um sich am fiktiven Beispiel der Notlandung eines Kleinflugzeuges für echte Einsätze zu wappnen.

Warngau – Nicht wenige Wanderer mögen sich gewundert haben, als sie zuletzt am Taubenberg unterwegs waren. Der Parkplatz am Naturschwimmbad Osterwarngau war bis komplett besetzt, und jede Menge Rettungskräfte vor Ort. Des Rätsels Lösung: Die BRK-Rettungshundestaffel Miesbach führte dort eine groß angelegte Übung durch. „Das Wetter hat leider nicht so mitgespielt, aber das kann man sich im Einsatz ja auch nicht aussuchen“, sagt Staffelleiter Christian Schubert, der laut einer Pressemitteilung des BRK für die Abwicklung des gesamten Einsatzes und die Koordination zwischen den einzelnen Hundestaffeln verantwortlich war. Neben den Hundeteams aus Miesbach war eine Staffel der befreundeten Johanniter aus dem Allgäu eingeladen und mit mehreren Teams angerückt. Außerdem unterstützten acht Mann der Feuerwehr Hausham und die SEG Transport des Roten Kreuzes Miesbach mit einem Rettungswagen die Übung. Insgesamt waren über 50 Personen vor Ort.

Inspiriert vom nahen Flugplatz Warngau lieferte folgendes Szenario die Aufgabenstellung: Notlandung eines Kleinflugzeugs, unter Schock stehende und teils verletzte Passagiere – insgesamt acht – irren in den Wald, müssen aufgespürt und gerettet werden.

„Es war interessant zu sehen, wie so ein Rettungshundeeinsatz abläuft. Wir von der Feuerwehr sind ja meistens nach einer halben Stunde fertig“, sagte Markus Kober, Vize-Kommandant der Feuerwehr Hausham. Genau um das Verständnis unter den Rettungsorganisationen und die gegenseitige Unterstützung ging es bei der Übung. Denn nicht selten werden Hundeführer beim Einsatz von Feuerwehrlern begleitet werden. Auch das Durchgeben von Fundorten und das Auffinden der Fundstelle im Wald durch den Sanka will geübt sein. Sogar die Rettung eines Verletzten von einem Hochstand war dabei.

Organisiert hatten die Übung Kathrin Lichtenauer und Michael Schabdach von der BRK-Hundestaffel. Unterstützung kam unter anderem vom Trachtenverein Osterwarngau, der sein Vereinsheim zur Verfügung stellte, von Jagdpächtern, die trotz laufender Jagdsaison der Übung zustimmten. Bei der abschließenden Besprechung zeigten sich dem BRK zufolge alle Beteiligten zufrieden. Weitere Infos zur Hundestaffel auf rhs-miesbach.de.  

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