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Leonhardifahrt in Warngau

Zum 33. Mal nach Allerheiligen  

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Warngau - Frisch wird’s, aber es bleibt wohl trocken: Einen eher trüben Herbsttag prognostizieren die Meteorologen für die Leonhardifahrt in Warngau, die am Sonntag, 23. Oktober, zum 33. Mal in Folge stattfindet.

Das Leonhardi-Komitee, dass die Wallfahrt zusammen mit Gemeinde und katholischen Pfarramt organisiert, rechnet mit etwa 40 Gespannen und 100 Pferden aus der ganzen Region.

Die Wallfahrer sammeln sich frühmorgens wie gewohnt in Oberwarngau. Um 9.30 Uhr setzt sich der Zug in Bewegung. Nach der ersten Umfahrt in Allerheiligen halten die Gespanne zum feierlichen Gottesdienst, dem eine zweite Umfahrt folgt. Sollte es wider Erwarten doch regnen, meiden die Truhenwägen die Wiese und bleiben auf der befestigten Straße. 

In der Regel säumen etwa 1000 Zuschauer die Straßen, im Vorjahr waren es – wohl angelockt vom ausnehmend schönen Wetter – fast 3000 gewesen.

Josef Huber, Vorsitzender des Leonhardi-Komitees, weist darauf hin, dass durch die Großbaustelle auf der B 318 dieses Jahr Umleitungen zu beachten sind. „Es ist aber alles gut ausgeschildert, auch die Zufahrt zu den Parkplätzen“, sagt Huber. Er selbst ist seit 43 Jahren als Leonhardifahrer unterwegs, schon immer in Bad Tölz und Benediktbeuern. Seit Wiederbegründung der „altherkömmlichen Leonhardiwallfahrt“ in Warngau 1983 hilft der 62-Jährige entscheidend mit, den Brauch in der Heimat in Ehren zu halten.

Abends klingt die Wallfahrt, der festlich-feierliche Höhepunkt im Warngauer Jahr, beim Leonhardiball der Blaskapelle ab 20 Uhr im Gasthof Post aus. Die Fuhrleute, die am Festtag selber schwer eingespannt sind, wissen zu schätzen, dass die Veranstalter traditionell am Buß- und Bettag noch einmal „Vergelt’s Gott“ sagen: Bei einem gemütlichen Beisammensein in der „Post“ werden Ehrengaben ausgeteilt, die vom Verkauf der Festzeichen finanziert werden. (avh)

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