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Es werde Licht: Die Gemeinde Warngau ist bald wieder schuldenfrei. 

Empfehlung des Rechnungsprüfungsausschusses

Mieten für gemeindliche Liegenschaften steigen ab 2017

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Warngau - Die Mieten für gemeindliche Immobilien steigen, die Gemeinde ist bald schuldenfrei. Diese Infos gab‘s jetzt im Gemeinderat. 

Die Mieten und Pachten für gemeindliche Liegenschaften wie Wohnungen oder landwirtschaftliche Flächen steigen ab 2017. Dies hatte der Gemeinderat auf Empfehlung des Rechnungsprüfungsausschusses nicht-öffentlich beschlossen. Immerhin seien die Mieten lange nicht angepasst und aktualisiert worden. „Wir haben den Rahmen nicht ausgeschöpft“, meinte Leonhard Obermüller (CSU), als er jetzt als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses den Bericht über die örtliche Prüfung der Jahresrechnung 2015 vorstelle. Im Ausschuss sitzen ferner Max Bauer und Marlene Hupfauer (beide FWG), Reinhard Bücher (Grüne) und Engelfried Beilhack (CSU).

„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, schickte Obermüller halb im Scherz voraus. Insgesamt sprach er von einer „geordneten Finanzlage“, der Grundsatz der Sparsamkeit sei eingehalten worden.

Der Ausschuss habe sich den Haushalt 2015 angeschaut. Der Ansatz lag insgesamt bei etwa 8,5 Millionen Euro. Circa 5,3 Millionen Euro waren es im Verwaltungshaushalt, 3,2 Millionen im Vermögenshaushalt. Allerdings kletterte das Gesamtvolumen in der Endrechnung auf rund 13,6 Millionen Euro hinauf. Die Differenz sei auf rein buchungstechnische Gründe zurückzuführen, erklärte Obermüller. Das Investitionsvolumen im Vermögenshaushalt belief sich auf rund 3,7 Millionen Euro. 598 000 Euro wurden dem Vermögenshaushalt zugeführt. Zum 31. Dezember gab es Rücklagen von 3,8 Millionen Euro.

Wichtig: Ende 2015 betrug der Schuldenstand noch 100 000 Euro. Die Folge eines Darlehens, das im Zusammenhang mit dem Heizkraftwerk im Ortskern stand. „Mitte Februar 2017 wird die letzte Rate fällig“, berichtete Obermüller. Danach sei die Gemeinde Warngau wieder schuldenfrei.

Ein weiterer Prüfauftrag bestand darin, einen Blick auf die Hundesteuer zu werfen. Damit soll sich der Gemeinderat in einer seiner nächsten Sitzungen beschäftigen. „Im Vergleich mit anderen Kommunen bewegen wir uns da am unteren Rand“, sagte Obermüller. Laut Kämmerer Anton Kaunzner beträgt sie in Warngau momentan 26 Euro pro Hund und Jahr. Eine Anhebung ist nicht auszuschließen. Davon abgesehen gebe es im Rathaus seit April 2016 eine neue Teilzeitkraft in der Kämmerei, berichtete Obermüller. „Da ist eine deutliche Entlastung erfolgt.“ Der Gemeinderat stimmte der Feststellung der Jahresrechnung geschlossen zu. Auch Bürgermeister Klaus Thurnhuber (FWG) wurde ordnungsgemäß entlastet. „Danke, da schläft man wieder viel leichter“, scherzte dieser.

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