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Klaus Thurnhuber befindet sich weiterhin auf dem Weg der Besserung.

Nach Stierattacke

Thurnhuber ist zurück in Warngau

Monatelang lag Warngaus Bürgermeister Klaus Thurnhuber im Koma, jetzt befindet er sich auf dem Weg der Besserung - und pendelt zwischen Rathaus und Reha.

Warngau – Der Warngauer Bürgermeister arbeitet weiter an seiner endgültigen Rückkehr ins Amt nach monatelanger Verletzungspause. Wie schon die letzte Sitzung des Gemeinderats im Jahr 2019, so hat Klaus Thurnhuber nun auch die erste im neuen Jahr selbst geleitet. Er konnte inzwischen die stationäre Reha im Unfallklinikum Murnau verlassen und in die ambulante Reha wechseln, berichtet der 55-Jährige auf Nachfrage. So, wie er es sich Anfang Dezember bei der Nominierungsversammlung der Freien Wähler Gemeinschaft (FWG) für Bürgermeister- und Gemeinderatswahl auch vorgenommen hatte.

Derzeit befindet sich der Warngauer Bürgermeister, der Ende Juni eine Stierattacke auf seinem Hof schwerstverletzt überlebte, in der Wiedereingliederung. Schritt für Schritt und unter fachlicher Beratung kehrt er in seinen Beruf zurück – den des Rathauschefs. Vormittags sei er im Rathaus, sagt Thurnhuber, abends schaue er auch nochmal ins Büro. Dazwischen: die ambulante Reha. „Ich habe noch täglich Anwendungen.“ 

Thurnhuber im großen Interview: Ich hatte viele Schutzengel.“

Auch wenn er diese in Holzkirchen absolvieren kann: Gute drei Stunden am Tag kommen dabei schon zusammen. „Man muss schon noch dahinter bleiben“, sagt Thurnhuber. Sein Ziel ist klar: Er will wieder ganz fit werden, ohne Einschränkungen. Die Schulter und das rechte Bein machten noch Probleme. „Gesund entlassen bin ich noch nicht.“ Das bedeutet auch, dass er noch nicht wieder in Vollzeit arbeiten darf.

Die Bürgermeisterpflichten in Warngau teile er sich noch mit Vize-Bürgermeister Jakob Weiland (CSU). Dieser hat Thurnhuber schon seit dessen Unfall Ende Juni neben dem Beruf als Leiter der Warngauer Raiffeisenbank-Filiale durchgehend vertreten.   

Katrin Hager

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