Noch tut es seinen Dienst, doch das LF 16/12 der Freiwilligen Feuerwehr Warngau um Kommandant Hans Eder (r.) und seinen Stellvertreter Franz Ihle hat schon mehr als 30 Jahre auf dem Buckel. Ein neues LF 20 soll es ersetzen.
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Noch tut es seinen Dienst, doch das LF 16/12 der Freiwilligen Feuerwehr Warngau um Kommandant Hans Eder (r.) und seinen Stellvertreter Franz Ihle hat schon mehr als 30 Jahre auf dem Buckel. Ein neues LF 20 soll es ersetzen.

LF 20 soll Anfang 2022 ankommen

Neues Löschfahrzeug für Warngauer Feuerwehr ist bestellt

  • VonKatrin Hager
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Die Feuerwehr Warngau bekommt ein neues Löschfahrzeug. Die Gemeinde hat nun die Aufträge dafür vergeben. die Kosten summieren sich auf gut eine halbe Million Euro.

Warngau – Während die Entscheidung, wie die Platzprobleme im Feuerwehrhaus gelöst werden sollen, noch nicht konkret vorwärts gekommen ist, biegt ein anderes Projekt der Gemeinde als Träger der Warngauer Feuerwehr auf die Zielgerade: die Beschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeugs LF 20, das den 32 Jahre alten Veteran der Wehr ersetzen soll.

Wie Bürgermeister Klaus Thurnhuber (FWG) nun in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats bekannt gab, hat das Gremium die Aufträge vergeben.

Kosten summieren sich auf gut eine halbe Million Euro

Den Zuschlag bekamen für das Fahrgestell (112 000 Euro) und den Aufbau (308 000 Euro) die Firma Lentner, für die Beladung mit der erforderlichen Ausrüstung (74 000 Euro) und die Tragkraftspritze (16 000 Euro) die Firma Ziegler. Die Preise bewegten sich im erwartbaren Rahmen, erklärt der Rathauschef auf Nachfrage. Damit wird das Feuerwehrfahrzeug mit einer guten halben Million Euro zu Buche schlagen, abzüglich Zuschüssen.

Bis das neue Löschfahrzeug bei der Warngauer Wehr ankommt, werden noch Monate vergehen. Der Rathauschef rechnet mit der Lieferung im ersten Quartal 2022. Das wäre gerade noch rechtzeitig: Beim LF 16/12 der Warngauer Wehr, das ersetzt werden soll, ist im Januar 2022 die Hauptuntersuchung fällig. Und die wäre aller Voraussicht nach nur noch mit Investitionen zu schaffen, die nicht mehr im Verhältnis stehen.

Der Kauf des neuen Löschfahrzeugs ist übrigens die erste EU-weite Ausschreibung, die die Gemeinde Warngau über die neue „zentrale Beschaffungsstelle“ am Kommunalen Dienstleistungszentrum (KDZ) Oberland abwickeln ließ. Diese organisiert im Auftrag vieler Kommunen aus der Region die Ausschreibung öffentlicher Aufträge mit einem Kostenvolumen von mehr als 25 000 Euro, weil diese – insbesondere, wenn es um EU-weite Ausschreibungen geht – immer mehr spezifisches Fachwissen erfordern. „Bei uns kleinen Gemeinden fehlt dafür das Knowhow“, sagt Thurnhuber.

ag

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