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Da geht’s lang: Über die Schleife im Osten (r.) können Autofahrer aus Warngau künftig Richtung Norden und Holzkirchen (oben) fahren, wer aus Richtung Süden (Gmund) kommt, kann hier auch nach Warngau einbiegen. Die Einschleifung im Westen (l.) können Verkehrsteilnehmer nutzen, die in den Süden wollen, wer aus nördlicher Richtung kommt, kann hier in den Ort einbiegen. Wer zwischen der Ost- und Westseite in Oberwarngau pendelt, muss dann über die Grünbrücke. 

Die neue Trasse bahnt sich ihren Weg

Zeitplan: So steht‘s um die Tieferlegung der B318

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Die Tieferlegung der B318 bei Warngau liegt im Zeitplan. Derzeit laufen Betonierungsarbeiten für die Tunnelwände. Der schlimme Stau ist bisher nicht eingetreten. 

Warngau – Es läuft: „Zeitlich sind wir gut dabei“, erklärt Stefan Hoppe vom Staatlichen Bauamt in Rosenheim mit Blick auf die Tieferlegung der B 318 in Oberwarngau. Im Moment würden die Betonierungsarbeiten für die Tunnelwände über die Bühne gehen. Erst wenn „der Deckel drauf“ sei, also die Grünbrücke, werde darunter das Erdreich abgetragen. Die Erde vor und nach dem Bauwerk sei bereits jetzt schon rausgenommen.

Die Stauungen auf der Behelfsfahrbahn halten sich Hoppe zufolge in Grenzen: „Es geht eigentlich.“ Meist fließe der Verkehr. Nur in den Hauptverkehrszeiten stocke es an der Behelfsampel, oder wenn Baustellenfahrzeuge kreuzen. Die Umleitungen würden gut klappen. Allerdings hat die intensive Nutzung durch Umleitungs- und Baustellenverkehr der Ahornallee (MB 10) zugesetzt. Laut Bürgermeister Klaus Thurnhuber kommt die Baufirma für die Reparaturen auf.

Dass der zweite Übergang über die B 318, die Hauserbauernbrücke, doch nicht kommt – weil Grundstückseigentümer nicht mitspielen – ist „aus unserer Sicht nicht so dramatisch“, meint Hoppe. Eine gleichzeitige Abwicklung beider Projekte – mit der ja immer geworben wurde – wäre ohnehin schwierig gewesen. Befahren werden kann die tiefergelegte Trasse laut Hoppe im September oder Oktober. Um die Beleuchtung rund um das Projekt muss sich die Gemeinde kümmern.

Wie berichtet, taucht die B 318 künftig unter einer Grünbrücke ab, auf der dann die Kreisstraße MB 9 (Bahnhof- und Taubenbergstraße) mit zwei Fahrspuren samt Geh- und Radweg verläuft. Es handelt sich um einen kreuzungsfreien Ausbau, beide Straßen werden mit Schleifenrampen angebunden. Die Gesamtkosten für das Großprojekt betragen rund 6,4 Millionen Euro, 1,8 Millionen zahlt die Gemeinde selbst, den Rest der Bund. Durch die Tieferlegung sollen die Verkehrssicherheit steigen, der Lärm für die Anwohner sinken und die Zerschneidung des Orts aufgehoben werden.

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