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Los geht’s: Ab dieser Woche wird die Baustelle für die Tieferlegung der B 318 eingerichtet.

Tieferlegung der B318 in Warngau

Baustelle: Ab Montag geht's los

Warngau – Jetzt wird es ernst: Ab dem heutigen Montag wird in Warngau die Baustelle für die Tieferlegung der B 318 eingerichtet. Das teilt das Straßenbauamt Rosenheim mit.

Es geht tatsächlich los: Nach jahrzehntelangem Ringen und jahrelanger Planung startet das 6,2 Millionen Euro schwere Großprojekt an der Oberwarngauer Ortsdurchfahrt. Wie berichtet, wird die Bundesstraße auf einer Länge von rund 700 Metern auf bis zu sechs Meter unter heutiges Bodenniveau abgesenkt und mit einer 79 Meter breiten Grünbrücke überdeckt, auf der die Kreisstraße MB 19 (Taubenberg- und Bahnhofstraße) über die vielbefahrene B 318 überführt wird. Den Ablauf erklärten Vertreter der Behörde jüngst bei einem Infoabend

Durch den kreuzungsfreien Ausbau – die beiden Straßen werden künftig mit sogenannten Schleifenrampen angebunden – will der Bund den Unfallschwerpunkt entschärfen und den Verkehrsfluss verbessern. Die Gemeinde, die mit knapp 1,8 Millionen Euro für den Bau der Grünbrücke an dem Bauprojekt beteiligt ist, will damit überdies die Auswirkungen der Emissionen lindern. Auf der B 318 rollen täglich rund 18 000 Fahrzeuge durch Oberwarngau - Tendenz steigend. 

Ab dem heutigen Montag richten die beauftragten Baufirmen – die Arbeitsgemeinschaft Teerag-Asdag und Gebrüder Haider aus Österreich – die Baustelle ein. Danach beginnt der Bau der zweispurigen Behelfsfahrbahn westlich der bisherigen Fahrbahn. „Diese ersten Arbeiten werden weitestgehend ohne Eingriffe in den fließenden Verkehr abgewickelt“, erklärt Matthias Geith, der zuständige Abteilungsleiter am Straßenbauamt. 

Wenn die Behelfsfahrbahn fertig ist, kann der Verkehr voraussichtlich ab Spätherbst 2016 darauf umgeleitet werden, und die Hauptbauarbeiten für die Tieferlegung können beginnen. Wie berichtet, müssen sich vor allem die Autofahrer auf der Ostseite der Bundesstraße auf Umleitungen über Reitham oder die Ahornallee einstellen. 

Sobald der bisherige Wellstahldurchlass – also das schmale Mausloch, das bisher unter der B 318 hindurchführt – nicht mehr für den Geh- und Radverkehr genutzt werden kann, wird eine Fußgängerampel aufgestellt, um eine Querungsmöglichkeit über die B 318 beziehungsweise die Behelfsfahrbahn zu schaffen. 

Bis November 2017 sollen die Tieferlegung und der Bau der Grünbrücke abgeschlossen werden.

Katrin Hager

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