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Hohe Verwertungsquote: Das Kommunale Abfallunternehmen Vivo meldet einen neuen Höchststand bei den verwerteten Abfällen. Auch finanziell schaut’s gut aus.

Abfallentsorgungsunternehmen vivo

VIVO verwertet soviel Landkreis-Müll wie noch nie

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2016 war ein Erfolgsjahr für die VIVO. Mit 46.000 Tonnen haben die Müllsammler einen neuen Höchststand erreicht. Nie zuvor wurden mehr Abfälle im Landkreis Miesbach verwertet.

Landkreis – Viel Müll zu produzieren, ist kein Verdienst. Entstandenen Müll zu recyceln und neuen Verwendungsformen zuzuführen dagegen schon. Zwar ist der Müll im Landkreis im vergangenen Jahr um 1000 Tonnen auf 64 100 Tonnen angestiegen, dafür nahm aber auch die Menge der verwerteten Abfälle deutlich zu. Diese haben mit 46 000 Tonnen einen neuen Höchststand erreicht, nachdem sie 2016 um 1230 Tonnen zugenommen hatten. Für die VIVO ist dies eine Rekordzahl, wie Vorstand Thomas Frey erklärt: „Noch nie wurden im Landkreis Miesbach so viele Abfälle verwertet.“

Dieser Trend hebt sich auch auf Landesebene ab. Während die Verwertungsquote im Landkreis sich mit 80,95 Prozent auf dem hohen Niveau der Vorjahre stabilisiert hat, fällt der bayerische Landesdurchschnitt etwa sieben Prozent niedriger aus.

Positive Nachrichten gibt es auch bei den privaten Haushalten. Hier sind die Beseitigungsabfälle, also der Restmüll, um rund 260 Tonnen zurückgegangen. Die Gesamtmenge betrug 2016 damit 15 300 Tonnen. Unverändert blieb der gewerbliche Müll, der wie 2015 bei rund 2800 Tonnen lag.

Finanziell hat der Abfallwirtschaftsbetrieb mit Sitz in Warngau ebenfalls erfreuliche Zahlen zu vermelden. „Nach dem vorläufigen Jahresabschluss wird sich unser Betriebsergebnis 2016 voraussichtlich auf 831 000 Euro belaufen“, sagt Frey. „Das ist ein Plus von 3,7 Millionen Euro.“ Grund für die große Differenz sind die erheblichen Rückstellungen, die im Vorjahr für die Nachsorge der ehemaligen Hausmülldeponie am Brenten in Hausham getätigt wurden. Auch 2016 wurden Rücklagen dafür gebildet, allerdings in geringerem Umfang. Sie fielen um 3,1 Millionen Euro niedriger aus. Gleichzeitig steigerte die VIVO ihr Betriebsergebnis um 213 000 Euro und senkte Betriebskosten um 355 000 Euro.

Den Klima- und Umweltschutz hat das Kommunalunternehmen bei seiner Arbeit ebenfalls nicht aus den Augen verloren. Die zwölf Müllfahrzeuge brauchen Diesel zum Fahren, das Wertstoffzentrum muss mit Energie versorgt werden. Dies alles bedeutet Kohlendioxid-Emissionen, die im Vergleich zum Vorjahr jedoch gesenkt werden konnten – von 2,35 auf 2,27 Millionen Kilogramm pro Jahr. Gleichzeitig nahm die Stromerzeugung durch erneuerbare Energien zu. Dadurch wurden im Gegenzug 1,3 Millionen Kilogramm Kohlendioxid eingespart, so dass die Gesamtbilanz für 2016 bei einer Million Kilogramm liegt. Bezogen auf die Gesamtabfallmenge bedeutet dies, dass pro Tonne Abfall 15,36 Kilogramm CO2 entstanden sind. Im Vorjahr waren es noch 17,68 und im Jahr 2007 gar 34,83.

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