Seit 2015 in Betrieb: Die Oberwarngauer Kita am Kapellenfeld muss erweitert werden.
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Seit 2015 in Betrieb: Die Oberwarngauer Kita am Kapellenfeld muss erweitert werden.

Bauarbeiten stehen in den Stratlöchern

Bald geht‘s los: Gemeinde Warngau baut Kita am Kapellenfeld aus

  • Andreas Höger
    vonAndreas Höger
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Gerade mal fünf Jahre nach der Eröffnung des Neubaus braucht die Kita am Kapellenfeld in Warngau schon mehr Platz. Jetzt steht der Anbau in den Startlöchern.

Warngau – Schon im Frühjahr sollen die Handwerker anpacken: Die geplante Erweiterung der Kindertagesstätte am Kapellenfeld in Oberwarngau brachte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung nun endgültig auf den Weg. Angebaut wird an der Nordseite ein neuer Gruppenraum (25 Plätze) sowie im Westen ein Verbindungsbau und ein großer Bewegungsraum. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,242 Millionen Euro. Wie Kämmerer Anton Kaunzner in der Sitzung erklärte, traf mittlerweile auch der Förderbescheid ein: Die Gemeinde bekommt für den Anbau staatliche Zuschüsse in Höhe von 350 000 bis 400 000 Euro.

Vor dem endgültigen Beschluss hatte Bürgermeister Klaus Thurnhuber (FWG) die Baupläne mit der Kita-Leitung durchgesprochen. Größere Änderungswünsche habe Kita-Leiterin Regina Eberl aber nicht angemeldet, sagte Thurnhuber. „Eine Tür wird versetzt, das war’s.“ Gegen den Bauplan stimmte im Gemeinderat nur Johann Gillhuber (Draxlhamer Liste).

Anbau im Westen: Geplant sind ein Verbindungsbau und ein großer Bewegungssaal (l.) für alle Kinder.

Auch Kindergarten St. Johann als Stammhaus braucht mehr Platz

Die Erweiterung am Kapellenfeld steht in Zusammenhang mit dem Haus für Kinder St. Johann am Bergfeld, das als Stammhaus der beiden Oberwarngauer Kitas fungiert. Dort ist es zuletzt sehr eng geworden; zudem ist am Stammhaus eine Generalsanierung mit Anbau eines Bewegungsraumes in Planung. Der Umzug einer Gruppe ans Kapellenfeld soll dafür den nötigen Puffer schaffen. Während für die Bauarbeiten am Kapellenfeld, wo die Kita 2015 eröffnet worden war, allein die Gemeinde in Verantwortung steht, liegt die Zuständigkeit am Bergfeld in den Händen des Erzbischöflichen Ordinariats, das als Träger beider Einrichtungen auftritt. Mitte Oktober sagte der Gemeinderat zu, zwei Drittel der anstehenden Baukosten am Bergfeld zu tragen (wir berichteten). Die Gesamtkosten dort werden auf 1,3 bis 1,5 Millionen Euro geschätzt.

Als erste Maßnahme des Kita-Gesamtpakets steht jetzt aber die Erweiterung am Kapellenfeld an. Der Anbau im Norden (12,20 Meter) für den zusätzlichen Gruppenraum erfolgt profilgleich. Im Westen dockt ans bestehende Gebäude ein kleiner Verbindungsbau an, mit Ausgang zu den Freiflächen; von dort geht es in den neuen Bewegungsraum (sieben mal 14 Meter) für alle Kinder. Thurnhuber geht davon aus, die Arbeiten über den Winter ausschreiben zu können, damit die Handwerker im Frühjahr zeitig loslegen können.

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