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Der Mobilfunkstandard 5G sorgt jetzt auch in Warngau für Diskussion. (Symbolbild)

„Ganz andere Nummer“

5G-Mobilfunk: Kreisbäuerin warnt eindringlich vor Folgen - Gemeinde will keine Standorte anbieten

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Kreisbäuerin Marlene Hupfauer sorgt sich vor den Auswirkungen des neuen Mobilfunkstandards 5G. Sie fordert, dass der Warngauer Gemeinderat sich dem Thema annimmt. 

  • Die Angst vor dem neuen Mobilstandard 5G nimmt zu.
  • Eine Gemeinderätin warnt in Warngau vor gesundheitlichen Folgen.
  • Die Gemeinde will sowieso keine Standorte anbieten.

Warngau – Die Skepsis gegenüber dem neuen Mobilfunkstandard 5G, sie wächst. Marlene Hupfauer, Kreisbäurin und FWG-Gemeinderätin, sprach das Thema jetzt in der jüngsten Gemeinderatssitzung an. „Das ist technisch nicht nur eine Weiterentwicklung des LTE-Standards“, erklärte sie, „5G ist eine ganz andere Nummer, mit womöglich anderen Auswirkungen auf den Körper.“ Sie sieht Handlungsbedarf auf der Ebene der Gemeinden. „Wir sind gefordert, uns damit auseinanderzusetzen“, betonte Hupfauer, „wir sollten uns das genau anschauen.“

Die Kreisbäurin brachte frische Informationen von einem Vortrag mit, zu dem der Bauernverband (BBV) eingeladen hatte. 5G biete viele Möglichkeiten, habe ein Experte ausgeführt. Daten werden fast verzögerungsfrei übertragen, eine Voraussetzung etwa für den Betrieb selbstfahrender Autos. Kritiker jedoch verweisen auf die gesundheitlichen Risiken der mit 5G verbundenen hochfrequenten Strahlung. Dazu kommt, dass diese Technik ein deutlich dichteres Netz von Sendemasten benötigt.

Handy-Strahlung: Das sagt das Bundesamt für Strahlenschutz zu den Risiken.

Warngau bietet keine 5G-Standorte an

Marlene Hupfauer traut der 5G-Technik nicht.

„Einige Experten sagen, dass 5G nicht unbedingt nötig ist“, berichtete Hupfauer aus der BBV-Vortrag. Sie wünsche sich, dass sich die Gemeinde dieser Thematik vorausblickend annehme. „Wir brauchen da sicher noch mehr Infos“, sagte Zweiter Bürgermeister und Sitzungsleiter Jakob Weiland (CSU).

5G-Ausbau: Stört das Netz die Wettervorhersagen?

Hupfauers Sorge gründet sich auch auf den Druck, den die große Politik derzeit in Sachen Digitalisierung aufbaut. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) fordert jüngst die Kommunen auf, beim Ausbau der Mobilfunknetze mitzuhelfen und insbesondere für 5G-Sender eigene Grundstücke anzubieten. „Auch wir haben das Schreiben erhalten“, sagte Kämmerer Anton Kaunzner in der Sitzung, „aber wir bieten keine Standorte an“. 

Im Oktober warnte ein Experte vor möglichen Folgen von 5-G-Strahlung in einem Vortrag im Oberbräu-Festsaal in Holzkirchen.

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