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Bald Baustelle: Die Osterwarngauer Straße Am Moos, deren Ränder teilweise eingesunken sind, wird heuer saniert – als ein Teil des gemeindlichen Straßenbau-Pakets.

Von Osterwarngau über Lochham bis Daxer

Warngau saniert über den Sommer vier Straßen - das sind sie

Vier Schwerpunkte setzt die Gemeinde Warngau bei den anstehenden Straßensanierungen im Sommer. Investitionsvolumen: fast 250.000 Euro. Und um diese Straßen geht‘s:

Warngau – Renoviert werden zwei Straßen in Osterwarngau, im Norden ein Abschnitt zwischen Lochham und Thann sowie in Wall eine Teilstrecke bei Daxer. Den Auftrag dafür zog jetzt eine Firma aus Traunstein an Land: Die Baugesellschaft Swietelsky, die in Ebersberg eine Zweigstelle und Asphaltmischanlage unterhält, gab das wirtschaftlichste Angebot ab: 241.500 Euro hat die Gemeinde zu zahlen.

Wie in der jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt wurde, verschickte das Rathaus die Angebote an fünf Firmen; vier davon reichten Angebote ein. Das höchste Gebot lag bei fast 330.000 Euro. Selbst das Swietelsky-Angebot, das vom Gemeinderat einstimmig den Zuschlag bekam, war etwas höher als erhofft. Auf rund 226 000 Euro hatte die Gemeindeverwaltung das Straßenbau-Paket geschätzt. „Es ist teurer geworden, als wir dachten“, seufzte Bürgermeister Klaus Thurnhuber (FWG). Das sei vor allem der guten Konjunktur geschuldet. „Die Auftragsbücher der Firmen sind voll – und das macht sich bei den Preisen bemerkbar.“

Osterwarngau wird gleich zwei Baustellen erleben. In der Straße Am Moos hatte es Senkungen gegeben. Marlene Hupfauer (FWG) erinnerte an einen Starkregen-Vorfall mit Hochwasserschaden und hofft, „dass das Wasser danach nicht einfach zum Nachbarn läuft“. Thurnhuber konnte beruhigen. „Wir bauen dort auch eine neue Entwässerung.“ Der Wasserbeschaffungsverband habe auch schon signalisiert, in dem Bereich Leitungen erneuern zu wollen.

Die zweite Sanierung betrifft einen Bereich in der Schmidhamer Straße / Kreuzung Bramböck. Dort war einst beim Kanalbau der Kreuzungsbereich zu hoch geraten – mit der Folge, dass Hochwasser zuweilen einen angrenzenden Hof flutet. „Hier gehen wir 20 Zentimeter tiefer“, sagte Thurnhuber auf Anfrage; das Wasser könne dann schadlos in freier Flut versickern.

In Wall setzt die neue Baustelle an den Renovierungsabschnitt vom vergangenen Jahr an. Es geht vom Ortsteil Daxer etwa 500 Meter in Richtung Waldrand. Etwa genauso lang ist der Sanierungsabschnitt von Lochham in Richtung Holzkirchner Gemeindegrenze nach Thann. „Durch die Reitbetriebe in Thann ist das ein viel befahrener Abschnitt, da müssen wir was machen“, erklärte der Bürgermeister.

Komplettiert wird das Straßenbau-Paket von diversen Kleinflächen-Sanierungen dort, wo Gemeindestraßen partiell aufgebrochen sind. Die Arbeiten sollen laut Thurnhuber so bald wie möglich beginnen.  

avh

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