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Tragischer Zusammenstoß: BRB erfasst ausgebrochenes Pony - Tier stirbt noch an Unfallstelle

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Von: Marlene Kadach

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BRB in Warngau.
Eine BRB hat ein ausgelaufenes Pony erfasst. Das Tier starb noch an der Unfallstelle. © Feuerwehr Warngau

Ein Pony ist am Montag in Oberbayern von einem BRB-Zug erfasst worden. Eine Notbremsung konnte den Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Warngau/ Schaftlach - Wie die Polizei berichtet, befand sich ein Linienzug der BRB gegen 7 Uhr auf der Fahrt von München in Richtung Lenggries. Wenige hundert Meter vor dem Bahnhof Schaftlach kam dem Zugführer auf der eingleisigen Strecke ein herrenloses Pony entgegen. Obwohl er sofort eine Notbremsung einleitete, konnte der Triebfahrzeugführer einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern.

Unfall in Warngau/Schaftlach: BRB erfasst Pony - Notbremsung kann Zusammenstoß nicht verhindern

In dem Zug befanden sich des Weiteren 23 Fahrgäste sowie ein Zugbegleiter. Alle Personen blieben unverletzt. Das Pony überlebte nicht, wie sich später herausstellte, war es aus der Wiese einer Münchnerin (63) ausgebrochen. Das Pony stand normalerweise auf einer Weide im Gemeindebereich Waakirchen.

Da der Elektrozaun aus bislang unbekannten Gründen keinen Strom führte, konnte das Tier offenbar ausbüxen. Ob am Triebfahrzeug der BRB ein Sachschaden entstand, müssen die Ermittlungen erst noch ergeben.

Warngau/Schaftlach: Nach Zusammenstoß mit Pony - Zugstrecke für eineinhalb Stunden komplett gesperrt

Die Zugstrecke war während den Bergungsarbeiten für circa eineinhalb Stunden komplett gesperrt. Die Fahrgäste verweilten während der Unfallaufnahme im Zug und konnten nach Beendigung der Maßnahmen ihre Fahrt fortsetzen.

Vor Ort befanden sich sechs Mann der Freiwilligen Feuerwehr Warngau, die Notfallmanager der Deutschen Bahn und der BRB sowie Streifen der Bundespolizei und der Polizeiinspektion Holzkirchen.

Heftig gekracht hat es am Sonntagnachmittag auch auf der A8 bei Weyarn. Mindestens zwei Personen wurden bei dem Unfall verletzt, die Autobahn war voll gesperrt. Querstellen wollte sich hingegen ein Wirt aus Gmund. Trotz Lockdown-Verlängerung wollte er sein Bistro wieder öffnen. Von der rechten Szene bekam er dafür Zuspruch. Deshalb hat sich der Gastronom nun doch umentschieden.

(Von Marlene Kadach)

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