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Soll unter Strafe gestellt werden, wenn es nach einem Warngauer Gemeinderat geht: Das Füttern von Tauben.

Dabei füttert nur ein einziger Warngauer

Warngauer Gemeinderat will Tauben füttern verbieten

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Warngau – Anton Bader, Gemeinderat und Kirchenpfleger, hat ein Taubenproblem. Vor allem, wenn die Viecher auch noch gefüttert werden. Er will endlich ein Verbot durchsetzen.

Sie sind Friedenssymbole, ausdauernde Flieger mit bemerkenswertem Orientierungssinn und im Grunde harmlose Tierchen. Doch treten Tauben im Geschwader auf, entwickeln sie sich zuweilen zu einer nervigen Plage. In Warngau rund um die Kirche hat sich offenbar ein Trupp gesammelt, dem schwer Herr zu werden ist. Kirchenpfleger und Gemeinderat Anton Bader (FWG) nervt besonders, dass die Vögel auch noch gefüttert werden. 

Er beantragte deswegen Anfang des Jahres, im Gemeinderat über ein Taubenfütterungsverbot zu diskutieren. „Was ist daraus geworden?, fragte er jetzt in der jüngsten Sitzung in Richtung Bürgermeister Klaus Thurnhuber (FWG). Laut Kämmerer Anton Kaunzner habe man mit dem Fütterer gesprochen. „Er hat versprochen, dass er im Frühjahr damit aufhört.“ 

Daran will Bader aber nicht recht glauben, „der hört bestimmt nicht auf“. Thurnhuber kündigte an, das Thema demnächst auf die Tagesordnung zu setzen. Man müsse sich eine Mustersatzung anschauen. „Ich weiß noch von keiner Gemeinde unserer Größe, die ein Taubenfütterungs-Verbot ausgesprochen hat“, sagt Thurnhuber. Aktuell, so berichtet Bader, halte sich das Taubenproblem nur in Grenzen, weil deren natürlicher Feind öfters seine Kreise ziehe: „Gottlob ist der Turmfalke wieder da.“

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