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Der kleine Korbinian fährt das Kalb, das auf der Weide geboren wurde, in den Stall. 

Er fährt den "zahmen Tiger" nach Hause

Warum Korbinian (9) aus Wall ein Kälbertaxi betreibt

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Wall - Nanu, ein Taxi für Kälber? Einen solchen Service bietet Korbinian (9) aus Wall gelegentlich an. Hier die Geschichte dahinter. 

Mitten auf der Weide hatte Kuh Karoline ein Kälbchen zur Welt gebracht. „Der Weg zum Stall war weit, und somit habe ich eine Transportmöglichkeit benötigt“, erzählt Bäuerin Monika Aumann, deren Familie eine kleine Landwirtschaft in Wall im Nebenerwerb betreibt. Ihr Sohn Korbinian (9) war sofort zur Stelle: Die beiden luden das Stierkalb auf den Anhänger seines Gokarts. Es musste schnell gehen, bevor das Kalb für einen Transport zu munter wurde. 

Die Bäuerin passte auf, dass nichts passiert. „Man weiß ja nie, wie eine Mutterkuh reagiert.“ Karoline blieb gelassen; für sie ist es ihr sechstes Kalb. 

Den Nachwuchs taufte die Familie „Zahmer Tiger“. „Wir benennen die Kälber gern nach Indianernamen.“ Im Stall steht etwa auch ein „Großer Bär“. Ob Korbinian mal Landwirt wird oder die Karriere als Taxifahrer weiterverfolgt, steht derweil in den Sternen.

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