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In Warngau starben bei einem Zugunglück 1975 43 Menschen.

Vor 40 Jahren starben 43 Menschen

Zugunglück weckt Erinnerungen an Warngauer Katastrophe 

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Holzkirchen/Warngau - Bei vielen Menschen im Landkreis Miesbach weckt das Zugunglück vom Dienstagmorgen in Bad Aibling schreckliche Erinnerungen: 1975 geschah in Warngau eine ähnliche Katastrophe.

An einem Sommertag im Juni 1975 krachten zwei Züge bei Warngau frontal ineinander. 43 Menschen starben bei dem schrecklichen Unglück, über 125 Reisende erlitten schwerste Verletzungen. Es war ein Zugunglück, dessen Ausmaß heute noch erschreckt. Die Toten wurden damals in der Allerheiligen-Kirche in Warngau aufgebahrt - um den Angehörigen eine Identifizierung zu ermöglichen.

An diesem Faschingsdienstag 2016 fühlen sich viele Menschen im Landkreis Miesbach schmerzlich an dieses Unglück erinnert. Am frühen Morgen sind bei Bad Aibling zwei Meridian-Züge ineinandergefahren. Die vorläufige Bilanz des schlimmen Unfalls: Neun Tote und wohl rund 110 Verletzte. Noch werden zwei Menschen vermisst. Die Ursache ist momentan noch völlig unklar

Das Warngauer Unglück galt zu seiner Zeit als das schwerste Zugunglück Deutschlands. 1998 änderte sich das: In Eschede entgleiste ein ICE und riss 101 Menschen in den Tod.

Bleiben Sie in unserem Live-Ticker vom Donnerstag nach dem Zugunglück von Bad Aibling auf dem Laufenden. Hier können Sie die Ereignisse vom Aschermittwoch nach dem Zugunglück von Bad Aibling noch einmal nachlesen.

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