Auf der Autobahn A8 Salzburg Richtung München, zwischen Irschenberg und Weyarn, herrscht dichter Verkehr.
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Entlang der A8 bei Weyarn sind Lärmschutzmaßnahmen geplant.

Bürgermeister hofft auf Baubeginn in absehbarer Zeit

A8 bei Weyarn: Dem Lärmschutz wieder ein Stück näher

  • Christine Merk
    vonChristine Merk
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Der Lärmschutz an der A8 bei Weyarn ist seit Jahren geplant. Nun gibt's Hoffnung, dass der Bau in absehbarer Zeit beginnt.

Weyarn – „Wir kommen unserem Wunsch nach einem Lärmschutz ein Stück näher.“ Mit diesen Worten fasste Weyarns Bürgermeister Leonhard Wöhr (CSU) in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats den Tagesordnungspunkt „Sachstandsbericht zur nachträglichen Lärmschutzvorsorge BAB A 8“ zusammen, den er vorab gegeben hatte. „Ich hätte auch titeln können ,Eine unendliche Geschichte’“, meinte er schmunzelnd.

Zu berichten hatte er dann, dass die Regierung von Oberbayern mitgeteilt habe, das Planfeststellungsverfahren in dieser Sache zu fördern. Wenn dieses Verfahren abgeschlossen sei, folge der Planfeststellungsbeschluss, erklärte Wöhr weiter. Und der entspreche einer Baugenehmigung. Als Unsicherheitsfaktor bleibe, ob danach Klagen eingereicht werden. „Das ist natürlich vorher nicht absehbar“, sagte Wöhr.

Fest stehe aber weiterhin, dass das Verfahren für den Bau von Lärmschutzvorrichtungen entlang der Autobahn auf Weyarner Flur von dem der Nachbargemeinde Valley abgekoppelt bleibe. Heißt: Auch wenn in Valley nichts weitergeht – bekanntlich hakt das Verfahren dort – kann in Weyarn gebaut werden. Für die Weyarner Lärmgeplagten ist die Trennung der beiden Verfahren also von großem Vorteil und macht Hoffnung, dass in absehbarer Zeit etwas vorangeht.

Bürgermeister Wöhr will außerdem noch die Gelegenheit wahrnehmen, bei einem Erörterungstermin die Forderungen seiner Gemeinde darzulegen und zu vertreten. Gemeinderat und Bürger wolle er dann wieder informieren, kündigte er an.  cmh

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