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A8/Weyarn: Streit auf Leben und Tod unter Lkw-Fahrern

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Autobahnparkplatz Seehamer See West an der A8 bei Weyarn
Nahe dem Autobahnparkplatz Seehamer See (Archivbild) an der A8 sind zwei Berufskraftfahrer aufeinander losgegangen. Beide wurden in Untersuchungshaft genommen. © Thomas Plettenberg

Wegen versuchten Totschlags ermittelt die Kripo unter anderem nach einem gewalttätigen Streit unter zwei Lkw-Fahrern am Samstag. Beide Männer wurden in Untersuchungshaft genommen.

Update 2. August:

Die Kripo Miesbach hat am Dienstag auch die Gäste des Campingplatzes am Seehamer See befragt. Um den Tathergang genau zu rekonstruieren, bittet sie mögliche weitere Zeugen, sich unter 08025/ 299 299 zu melden.

Ursprünglicher Bericht vom 1. August:

Weyarn – Wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung ermittelt die Kripo Miesbach nach einer heftigen Auseinandersetzung unter zwei Lkw-Fahrern nahe dem Autobahn-Parkplatz Seehamer See an der A 8 im Gemeindebereich Weyarn. Die beiden Männer sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Beide hatten sich gegenseitig verletzt.

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd meldet, sind am Samstagnachmittag zwei Berufskraftfahrer nahe dem Autobahn-Parkplatz aneinandergeraten. Ein 33-Jähriger aus Weißrussland soll dabei seinem Kontrahenten, einem 50-Jährigen aus der Ukraine, mit einem Schlag gegen den Halsbereich eine erhebliche Verletzung am Kehlkopf zugefügt haben.

50-Jähriger würgt Kontrahenten im Straßengraben

Beim Eintreffen der Polizei sahen die Beamten noch, wie die beiden Männer im Straßengraben rangen und der 50-Jährige den Jüngeren heftig würgte. Vermutlich nur durch das Eingreifen der Polizisten konnte Schlimmeres verhindert werden, teilt das Polizeipräsidium mit.

Kriminalpolizei ermittelt gegen beide

Wie es zu dem Streit kam und weshalb er derart ausarten konnte, gilt es noch zu klären. Auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft München II ermittelt die Kriminalpolizeistation Miesbach gegen die beiden Männer. Der 50-Jährige wurde am Tag nach dem Vorfall wegen versuchten Totschlags dem Ermittlungsrichter vorgeführt und kam in Untersuchungshaft. Der 33-Jährige sitzt seit Montag wegen gefährlicher Körperverletzung seit gestern Montag ebenfalls in einer Justizvollzugsanstalt in U-Haft.  

ag

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