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Auf der A8 bei Weyarn: Polizei hält Syrer auf - Ermittlungen wegen Schleuserei

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Von: Katrin Hager

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Die Polizei hat auf der Autobahn A8 bei Weyarn einen aus Syrien stammenden Berliner aufgehalten. Er soll versucht haben, zwei Angehörige einzuschleusen.
Die Polizei hat auf der Autobahn A8 bei Weyarn einen aus Syrien stammenden Berliner aufgehalten. Er soll versucht haben, zwei Angehörige einzuschleusen. © Polizei

Die Polizei hat am Donnerstag auf der A8 bei Weyarn einen Syrer aufgehalten. Er soll zwei Angehörige von Österreich aus eingeschleust haben.

Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Donnerstag Ermittlungen wegen Schleuserei gegen einen syrischen Staatsangehörigen aufgenommen. Er wird beschuldigt, zwei Landsleute von Österreich aus illegal nach Deutschland gebracht zu haben, teilt die Polizei mit.

Das berichtet die Bundespolizei über den Fall vom Donnerstag: In den Nachmittagsstunden stoppte die bayerische Landespolizei auf der A8 bei Weyarn einen Pkw mit deutschen Kennzeichen. Der Fahrer, der ursprünglich aus Syrien stammt, wies sich mit einer deutschen Aufenthaltserlaubnis und seinem Führerschein aus. Er gab an, auf dem Weg zu seinem Wohnort in Berlin zu sein.

Paar erwartet ein Baby und ersucht um Schutz

Seine beiden Mitfahrer, ein 25-Jähriger und dessen schwangere 22 Jahre alte Ehefrau, konnten jedoch keine Papiere für den geplanten Aufenthalt in Deutschland vorlegen. Offenbar handelt es sich um syrische Verwandte des Fahrzeugführers. Alle drei wurden zu der für Schleusungsdelikte zuständigen Bundespolizeiinspektion nach Rosenheim gebracht.

Fahrer erwartet ein Strafverfahren

Dort äußerten die Geschleusten laut Polizeibericht, dass ihnen in ihrer Heimat der Tod drohe. Das Pärchen ersuchte für sich und sein ungeborenes Kind um Schutz in Deutschland. Sie wurden an die zuständige Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet. Den 29-Jährigen Fahrer erwartet voraussichtlich ein Strafverfahren wegen Einschleusens von Ausländern.

ag

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