Geiselnahme in Köln: Verwirrung um angebliche Schüsse am Hauptbahnhof

Geiselnahme in Köln: Verwirrung um angebliche Schüsse am Hauptbahnhof
+
Ziehen gemeinsam um: Wertstoffhof und Bauhof wurden vom gleichen Architekten entworfen, beide sollen im Oktober den Betrieb in der Kiesgrube zwischen Wattersdorf und Bruck aufnehmen. Das Kommunalunternehmen VIVO baut auf 2000 Quadratmetern einen modernen Abfallentsorgungs-Ring.

Zwischen Wattersdorf und Bruck

Bauhof-Gelände getauft: So heißt das Areal  künftig

  • schließen

Einen historischen Namen trägt das Gelände bei Bruck ab sofort, auf dem sich Bauhof und Wertstoffhof ansiedeln. An letzterem beginnen wohl schon sehr bald die Bauarbeiten.

Weyarn – Wertstoffhof und Bauhof ziehen zusammen um. Nun ist auch klar, wie die Straße heißen soll, an der der Komplex künftig liegt. Während bislang immer die Rede war von „der Kiesgrube zwischen Wattersdorf und Bruck“ oder „dem Areal neben der Weyarner Straße“, taufte der Gemeinderat das Gelände in seiner jüngsten Sitzung auf den Namen „Brucker Feld“.

Die Wurzeln liegen in der Historie der Wiese, auf der sich Bau- und Wertstoffhof ansiedeln. Die hieß ursprünglich nämlich genauso wie künftig die Straße. „Wir versuchen, uns immer an den historischen Flurnamen zu orientieren“, erklärte Bürgermeister Leonhard Wöhr (CSU).

Betty Mehrer (SPD) plädierte dafür, die Straße „Am Brucker Feld“ zu nennen. Ihre Argumentation: Autofahrer, die in ihr Navigationssystem „Brucker“ eingeben, könnten unter Umständen in der 500 Meter entfernten Brucker Straße landen. Mit dem Zusatz „Am“ könnte man das umgehen. Mehrers Antrag fand jedoch keine Mehrheit.

Autofahrer, die ihren Sperrmüll am Recyclinghof abgeben wollen und diesen auch finden, müssen derweil ohne Linksabbiegespur auf der Weyarner Straße auskommen. Eben jenen Vorschlag hatte die Untere Straßenverkehrsbehörde im Landratsamt Miesbach in ihrer Stellungnahme zum Bebauungsplan unterbreitet, der – ohne das bislang ein Stein verbaut wurde – bereits geändert werden musste. Der Grund: Zur Optimierung des Betriebsablaufs im Wertstoffhof versetzt das Kommunalunternehmen für Abfall-Vermeidung VIVO sein Personalgebäude in den hinteren Teil des Areals. Die Änderung des Bebauungsplans: eine Formalie. Die vorgeschlagene Abbiegespur ist aus Sicht der Gemeinde aber überflüssig. „Die Einfahrt ist von Bruck kommend von weitem gut sichtbar und gut einzusehen“, sagte Geschäftsleiter Johann Walser. Ein Tempo-Limit, das hätte die Planung bereits zu einem früheren Zeitpunkt ergeben, wäre in diesem Bereich durchaus denkbar.

Mit Vollgas geht VIVO in der Zwischenzeit die Bauarbeiten am Wertstoffhof an. Kommenden Montag, verkündete Wöhr, wolle das Unternehmen mit dem Bau beginnen. Wie berichtet, entsteht auf dem 2000 Quadratmeter großen Areal ein moderner Wertstoffhof in Form eines Abfall-Entsorgungsrings. Die Container werden im Boden versenkt, was das Abladen von Elektrogeräten und Gartenabfällen erleichtern soll. Ihren Betrieb wollen der Bauhof, der zunächst nur mit dem Winterdienst umzieht, und der Wertstoffhof laut Wöhr im Herbst diesen Jahres aufnehmen, in ihrem frisch getauften Gelände am „Brucker Feld“.

fp

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Die Wahl im Landkreis Miesbach live im Ticker: Das sagen die Kreisvorsitzenden zu den Ergebnissen 
Die Ergebnisse in den Gemeinden des Landkreises Miesbach sind ausgezählt. Wie dieses ausgefallen sind, lesen Sie hier. Auch einige Reaktionen der Kommunalpolitiker sind …
Die Wahl im Landkreis Miesbach live im Ticker: Das sagen die Kreisvorsitzenden zu den Ergebnissen 
Reiche musikalische Ernte
Gleich zwei renommierte Gruppen  spielten beim Volksmusikabend in Warngau auf. Stimmungsvolle Stunden fürs Herz und für „guade Ohrwaschl“.
Reiche musikalische Ernte
Streit um 30er-Zone: Fußgänger hält Autofahrer an - und schlägt zu
Kaum zu glauben: In Holzkirchen hat ein Fußgänger einen Autofahrer angehalten - und durchs geöffnete Seitenfenster zugeschlagen.
Streit um 30er-Zone: Fußgänger hält Autofahrer an - und schlägt zu
Katastrophenschutzübung bei Holzkirchen: 200 Rettungskräfte probten Einsatz bei Horrorunfall
Im Raum Holzkirchen läuft derzeit eine Großübung. Mehrere Rettungsorganisationen sind beteiligt.
Katastrophenschutzübung bei Holzkirchen: 200 Rettungskräfte probten Einsatz bei Horrorunfall

Kommentare