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Diese Woche soll’s losgehen: Der Klosterweg wird von Grund auf saniert und am Nadelöhr auf Höhe der Hausnummer 12 verbreitert.

Sanierung und Ausbau des Klosterwegs in Weyarn 

Baumaschinen rücken an

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Die Baumaschinen sind bereits im Anmarsch: Ein Teilstück des Klosterwegs in Weyarn wird voll ausgebaut und damit ein Nadelöhr beseitigt. Zudem bekommt die komplette Straße eine Generalsanierung.

Weyarn – Kommen sich im Klosterweg in Weyarn zwei Autos entgegen, wird es stellenweise richtig eng. Für die Fahrer bedeutet das bisher: ausweichen, rangieren, zurücksetzen. Damit ist künftig Schluss. Die Straße wird auf gesamter Länge saniert. Dabei wird auch der wohl größte Engpass behoben. Bereits in dieser Woche rollen die Baumaschinen an.

Somit müssen sich die Anwohner zunächst zwar auf Baulärm einstellen, dürfen sich aber im Gegenzug auf eine neue Asphaltschicht und neue Straßenbeleuchtung freuen – und zwar durchgehend und nicht nur teilweise, so wie bislang. Kern der Bauarbeiten im Klosterweg ist allerdings der Vollausbau auf Höhe Hausnummer 12 – und die damit einhergehende Behebung des Engpasses.

Auf dem zuletzt brachliegenden Grundstück errichtet die Firma Baustolz 13 Reihenhäuser samt Tiefgaragen. Im Mai vergangenen Jahres hatte der Gemeinderat dem Bauprojekt grünes Licht gegeben. Unter einer Voraussetzung: Der Bauträger muss sich um die Erschließung der gesamten Straße kümmern. Das wurde laut Bürgermeister Leonhard Wöhr (CSU) so in einem städtebaulichen Vertrag festgesetzt. „Wir haben vereinbart, dass zugleich der Ausbau der Engstelle erfolgt“, erklärt der Rathauschef. Die Gemeinde verspricht sich davon eine „Verbesserung der Verkehrssicherheit“. Auf dem gut 300 Meter langen Abschnitt wird der Klosterweg somit von Grund auf saniert. Konkret heißt das: neue Straßenentwässerung und eine breitere Fahrbahn.

Die gute Nachricht für alle Baustellen-Nachbarn: „Die Anwohner kostet das alles nichts“, sagt Wöhr. Die anfallenden Kosten teilen sich der Bauträger und die Gemeinde per Vertrag. Wie viel letztere in den Ausbau steckt, kann und will Wöhr derzeit nicht sagen, verrät allerdings: „Wir kommen aber sehr gut weg.“

Der Ausbau steht somit in den Startlöchern. Schwerwiegende Beeinträchtigungen für Radfahrer und Passanten seien während der Bauarbeiten nicht zu befürchten, berichtete Johann Walser, Geschäftsleiter im Rathaus, jüngst im Gemeinderat: „Die Firma hat uns zugesagt, dass der Durchgang für Fußgänger und Radler immer gegeben ist.“ Für Autos allerdings könnte es bis zum Abschluss der Sanierung – geplant ist dies für Ende Juni – noch einmal eng werden.

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