Die Polizei ermittelt

Autofahrerin überrascht: Splitternackter Mann blockiert plötzlich vor ihr die Staatsstraße 

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Ein splitternackter Mann, schwarze Hautfarbe, versuchte am Donnerstag gegen Mittag, die südliche Ortseinfahrt von Thalham (Gemeinde Weyarn) zu blockieren. Die Polizei ermittelt.

Update, Donnerstag, 30. August, 15.14 Uhr

Auf Nachfrage unserer Redaktion liefert die Polizei nun eine Erklärung für den Vorfall: Offenbar handelt es sich bei dem schwarzen, nackten Mann tatsächlich um einen Asylbewerber, der in der Thalhamer Unterkunft untergebracht ist. 

Der 43-Jährige ist laut Polizei Holzkirchen demnach unzufrieden mit der Handhabung seiner Passangelegenheiten durch das Miesbacher Landratsamt. Bereits dort wurde ihm durch die Polizei ein Platzverweis erteilt.

Zurück in Thalham kam es dann zu jener Protestaktion, die Augenzeugin Erna Laubinger wie folgt beschreibt:

Erstmeldung, Donnerstag, 30. August, 14.10 Uhr

Thalham - Erna Laubinger (62) glaubte kaum, was sie da sah. Die Holzkirchnerin war am Donnerstag gegen 12 Uhr mit ihrem Mann unterwegs von Miesbach in Richtung Autobahn, als vor Thalham der Verkehr stockte.

Ein splitternackter Mann, schwarze Hautfarbe, hatte Plastikstühle auf die Fahrbahn gestellt, offenbar in der Absicht, die Staatsstraße 2073 zu blockieren. Er selbst ging auf die wartenden Autos zu, marschierte hin und her. 

Was der etwa 30-jährige Mann sagte oder was er mit der Aktion bezweckte, war für Laubinger nicht zu erkennen.

Schnell bilden sich Staus auf beiden Seiten - den Mann interessiert das wenig

Schnell bildeten sich Staus auf beiden Seiten. Laubinger beobachtete, wie ein BMW die „Sperre“ in Richtung Miesbach durchbrach und dabei einen der Plastikstühle zerlegte. Ein Lkw fuhr in Richtung Autobahn durch. Der Mann sprang laut Laubinger rechtzeitig zur Seite. „Einen aggressiven oder betrunkenen Eindruck machte er nicht“, berichtet die Holzkirchnerin. Unklar ist noch, ob der Mann in der Flüchtlings-Unterkunft in Thalham wohnt.

Die Polizei löste die Blockade schließlich auf. Die Ermittlungen laufen.

Lesen Sie auch: Explosionen und Feuerblitze schrecken Benediktbeuern auf - der Grund dafür macht alle richtig wütend sowie: Wanderer melden Großbrand, der keiner ist - Feuerwehr reagiert mit deutlichem Appell.

Rubriklistenbild: © dpa

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