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Ehrung in Weyarn: Karl Spitzer nach 37 Jahren als Wasserreferent verabschiedet

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Sekt und Blumen: Bürgermeister Leonhard Wöhr (r.) bedankte sich bei Karl Spitzer für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement.
Sekt und Blumen: Bürgermeister Leonhard Wöhr (r.) bedankte sich bei Karl Spitzer für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement. © Gemeinde Weyarn

37 Jahre lang war Karl Spitzer Wasserreferent in der Gemeinde Weyarn. Nun will er kürzertreten und hat das Ehrenamt an Andreas Gast übergeben.

Weyarn - Im Gemeinderat wurde Spitzer mit großem Dank, viel Applaus, einer Urkunde und einem Präsent verabschiedet. Bürgermeister Leonhard Wöhr (CSU) ließ in seiner Laudatio keinen Zweifel daran, wie wertvoll das ehrenamtliche Engagement von Spitzer für die Gemeinde war. „Du warst unser verlässlicher und hilfsbereiter Wassermann und ein riesiger Glücksfall“, sagte Wöhr. Spitzer habe als gelernter Wassermeister für die Stadtwerke München gearbeitet, sei damit hinsichtlich des Know-hows immer auf dem neuesten Stand gewesen und habe dieses Wissen seiner Heimatgemeinde ehrenamtlich zur Verfügung gestellt. Selbst nachts sei er im Einsatz gewesen und habe „ausdauernd und gewissenhaft“ viele Neuerungen initiiert und begleitet, etwa die Einrichtung einer Notversorgung, die Umstellung der Technik von analog auf digital sowie eine elektronische Steuerung.

Bürgermeister Wöhr hielt Laudatio

Als erste Gemeinde im Landkreis habe Weyarn dank Spitzer einen Notmaßnahmenplan bekommen. „Und die Versorgungsvereine haben sich immer auf Dich und Deine Beratung verlassen können“, fuhr Wöhr fort. Nicht zuletzt hätten sich die Gemeinde und die Gebührenzahler dank Spitzers Engagement viel Geld gespart. Spitzer saß auch im Gemeinderat, sodass ihm die Finanzen der Kommune zusätzlich am Herzen lagen.

„Eine wundervolle Aufgabe“

Dass Spitzer sein Ehrenamt Freude gemacht hat und ihm seine Tätigkeit für die Landeshauptstadt dabei sehr zugutegekommen ist, war aus seinen eigenen Worten herauszuhören. Durch letztere habe er gut einschätzen können, was für die Wasserversorgung in Weyarn wirklich notwendig sei und was nicht. Fasziniert hätten ihn die Gegensätze. „In München hatten wir Rohre mit 1,60 Meter Durchmesser und große Stollen, hier in der Gemeinde ging’s um 20 oder 40 Millimeter“, erzählte er mit einem Schmunzeln. „Wasser ist das wichtigste Lebensmittel, das es gibt“, sagte er mit Überzeugung, „und es ist eine wundervolle Aufgabe, dafür zu sorgen, dass es allen zur Verfügung steht.“  (Christine Merk)

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