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Voll im Trend: Upcycling.

Am Sonntag

Erster Upcycling-Markt an der Weyhalla - das ist geboten

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Reparieren statt wegwerfen, wiederverwenden statt neu kaufen: Das gibt‘s jetzt auch bei uns - zum ersten Kreativmarkt samt Akustik-Rock an der Weyhalla in Weyarn. Das ist geboten:

Weyarn – Was mit Second-Hand-Kleidung begonnen hat, hat sich unter dem Modewort „Upcycling“ auf mittlerweile fast alle Gebrauchsgegenstände ausgeweitet. Auch der Weyarner MuKK e.V. hat sich ein nachhaltiges Denken und Handeln auf die Fahnen geschrieben. Statt auf die Lösungen der großen Politik zu warten, engagieren sich die Mitglieder lieber vor Ort. Aus verschiedensten Ideen haben sie nun zusammen mit dem Weyhalla-Soulchor einen bunten Markt entwickelt.

Am Sonntag, 25. Juni, feiert der „Sommersonntagnachmittagstraum“ von 10 bis 17 Uhr an der Weyhalla Premiere. „Da werden viele Fäden zusammenlaufen“, sagt Organisatorin Anschi Hacklinger. So werden etwa im bewährten Reparaturcafé von 10 bis 13 Uhr kaputte Elektrogeräte, Klamotten und Fahrräder repariert. Gut erhaltene Kleidung lässt sich an einem eigenen Stand eintauschen. Die Veranstalter bitten darum, die Textilien zwischen 10 und 11 Uhr zum Auszeichnen und Sortieren abzugeben. Ferner warten Marktstände mit regionalen Schmankerln, Grillspezialitäten und Upcycling-Produkten auf die Besucher.

Der Nachhaltigkeit in Sachen Ressourcenverteilung widmet sich ein Energieplanspiel für Erwachsene, das Bernd Villwock vom AK Energie und Umwelt vorbereitet hat. Auf die Kinder warten eine Solar-Carrerabahn und Alpakas. Für die musikalische Umrahmung sorgen der Weyhalla Soulchor und die Straßenmusiker von Orchestra Marah.

Fans des Akustik-Rock kommen hingegen bereits am Samstag, 24. Juni, auf ihre Kosten. Ab 20 Uhr lassen die Gitarristen Wolfgang Grimm und Anton Berger mit Frontfrau Luci Rosalia Maier im Biergarten Songs von Adele bis Led Zeppelin erklingen. Der Eintritt kostet zehn Euro, Einlass ist ab 19 Uhr.

Bei schlechtem Wetter finden Konzert und Markt in der Weyhalla statt. Sollte letzterer beim Publikum gut ankommen, ist eine Wiederholung nicht ausgeschlossen, meint Hacklinger. „Wenn es läuft, machen wir es wieder.“

sg

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